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Dienstag, 19. Februar 2013

China vs. USA: Einige erstaunliche Fakten


Wer hat das Sagen auf den weltweiten Märkten, China oder die USA? Experten und Beobachter sind sich da heute nicht mehr so sicher. Die USA befinden sich im freien Fall, China strebt die Weltspitze an. Einige erstaunliche Fakten zur heutigen Position Chinas.

Wer ist die wahre Nr.1? China vs. USA
Wer ist die wahre Nr.1? USA oder China?
China oder die USA, wer hat mehr Gewicht und wer bestimmt die Regeln? Experten auf der ganzen Welt sind sich uneinig: China ist Gläubiger, die USA sind Schuldner. Zweifellos gehört das Geld, um das es dabei geht (Dollar) der sog. Notenbank “Federal Reserve”, die wiederum von amerikanischen Banken gesteuert wird. Das gewaltigere Militärarsenal haben ebenfalls die USA. China ist jedoch wesentlich autarker, kann sehr schnelle Entscheidungen treffen und hat fast unbegrenzte Manpower. Wahrlich nicht einfach, diese Frage in der Theorie zu klären.
Fakt ist aber, dass China im Gegensatz zu den USA ein aufstrebendes und schnell wachsendes Land ist. China wurde im Jahr 2009 Exportweltmeister, vor kurzem wurde China sogar “Handelsweltmeister”. Der gesamte Warenhandel (Import + Export) übersteigt nun den des bisherigen Weltmeisters USA. China ist also wirtschaftlich zweifellos der größte Global Player derzeit, nicht mehr die Vereinigten Staaten. Der Dollar als einstige Weltwährung dient dabei heute nur noch als notwendiges Übel, das mit Waffengewalt verteidigt wird.

Im Jahr 2012 haben die USA Güter im Wert von 110 Milliarden Dollar nach China exportiert, China dagegen hat Güter im Wert von 425 Milliarden Dollar in die USA exportiert. Dabei handelt es sich um das größte Handelsdefizit zwischen zwei Ländern in der Geschichte. In den letzten 10 Jahren betrug das Defizit 2,3 Billionen Dollar. Das Haupt-Exportprodukt Chinas in die Vereinigten Staaten ist technisches Computer-Zubehör, die USA exportieren hauptsächlich Schrott und Müll nach China. Und das ist kein Scherz!
China hat heute den größten Automarkt der Welt und besitzt die höchsten Währungsreserven, ist der größte Goldproduzent der Welt und gleichzeitig der größte Gold-Importeur. Und das trotz enorm hoher Import-Zölle: So kostet beispielsweise ein Jeep Grand Cherokee in den USA 27’490 Dollar, das gleiche Auto ist in China für 85’000 Dollar zu haben. Dennoch ist die chinesische Wirtschaft in den vergangenen 10 Jahren sieben mal schneller gewachsen als die Wirtschaft der USA.
Seit China im Jahr 2001 der World Trade Organization beigetreten ist, haben die USA monatlich 50’000 Jobs in der Industrie verloren, was insgesamt 32 Prozent aller Industrie-Jobs entspricht. Pro Jahr verliert Uncle Sam eine halbe Million Jobs an den asiatischen Konkurrenten. Obwohl die USA noch immer zu den größten Autobauern zählen, produziert China heute mehr als doppelt so viele Autos. 70 Prozent aller amerikanischen Autos werden heute nicht mehr in den USA hergestellt.
China ist heute nicht nur der größte Warenproduzent, sondern auch der größte Energieverbraucher der Welt und benötigt mehr Zement als der gesamte Rest der Welt zusammen. Vor 15 Jahren war China zudem weltweit auf Platz 14, was die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen betrifft. Heute wird erwartet, dass China schon bald die USA überholen und sich auf Platz 1 kämpfen wird. Auch was die Bildung angeht, ist China inzwischen vorn: Neue Ingenieure, Doktoren und sonstige Experten kommen inzwischen häufiger aus China, als aus den USA.
Bezüglich der privaten Haushaltsführung angeht sind die Chinesen sehr viel disziplinierter als die Amerikaner: Der durchschnittliche amerikanische Haushalt ist mit 136% des jährlichen Einkommens verschuldet, in China sind es nur 17%. Auerßdem kaufen sich immer mehr chinesische Investoren in den USA ein: Im Jahr 2011 wurde jedes zehnte Haus in Kalifornien von Chinesen erworben.

Ironischerweise beziehen die USA die Teile für ihre Verteidigungstechnik größtenteils aus China. Übrigens wurden sogar die Outfits für das amerikanische Olympia-Team in China hergestellt. Und 85 Prozent aller künstlichen Weihnachtsbäume kommen ebenfalls aus China.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Die verborgene Absicht hinter den US-Interventionen in Afrika


Der amerikanisch-chinesische Wirtschaftskrieg ist längst im Gange. Auch politisch und militärisch rüsten beide Seiten zum großen Showdown. Während Washington das Reich der Mitte durch einen Ring von Militärbasen in Schach zu halten sucht, geht Peking strategische Allianzen ein, etwa in der Shanghai Cooperation Organization, zu der auch Russland zählt. Politisch unterstützen die USA Chinas asiatische Rivalen Japan und Indien, während die Chinesen wichtige Stellungen in Afrika und Lateinamerika erobern. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zu einer direkten Konfrontation der beiden Supermächte kommen wird.
“Mit ihren Interventionen in Afrika wollen die USA und ihre europäischen Verbündeten vor allem die Chinesen von diesem Kontinent vertreiben”, sagt der US-Autor Ben Schreiner.
Die verborgene Absicht hinter den US-Interventionen in Afrika:
Unter dem Vorwand, “Al-Qaida bekämpfen zu müssen”, soll China zurückgedrängt werden.
“Die Nutzung des Wachstums und der Dynamik Asiens ist von zentraler Bedeutung für die ökonomischen und strategischen Interessen der USA.” Hillary Clinton
Das militärische Eingreifen Frankreichs in Mali scheint auf den ersten Blick wenig mit der “Neuausrichtung” der USA auf Asien zu tun zu haben. Da die französische Intervention von den Vereinten Nationen aber vermutlich in eine von den afrikanischen Nachbarstaaten Malis angeführte Aktion umgewandelt wird, die nicht nur einige Wochen dauert, sondern die Rückeroberung ganz Malis zum Ziel hat, wird sich die Einmischung der Franzosen zu einer Intervention des gesamten Westens ausweiten. In dem Konflikt (um Mali) geht es also um viel umfassendere strategische Interessen, die – das wird immer deutlicher – letztlich aus der Neuausrichtung der USA auf Asien erwachsen.
Die Ausweitung der Intervention
Die geopolitische Ausuferung der französischen Intervention in Mali auf die ganze Region wird auch durch öffentliche Statements aus London und Washington unterstrichen. Der britische Premierminister David Cameron erklärte, die Krise in Mali erfordere “eine Antwort, die eher Jahre oder sogar Jahrzehnte als Monate in Anspruch nehmen” werde.
Zur Untermauerung dieser Ankündigung soll Großbritannien die Franzosen bereits mit Spezialkommandos und einem Spionageflugzeug unterstützen. Auch in Washington wird schon über einen langen Krieg geredet, der sich auf die gesamte afrikanische Sahel-Zone ausweiten könnte.
Ein US-Offizieller, der sich am Montag zur westlichen Intervention in Mali äußerte, warnte: “Sie könnte lange dauern, und mit lange meine ich- mehrere Jahre.”
Diese Äußerungen spiegeln auch die Auffassung der scheidenden US-Außenministerin Hillary Clinton.
“Das wird wohl eine sehr ernste, lang andauernde Bedrohung werden, denn der Norden Malis ist sehr groß und besteht – was die Topografie angeht – nicht nur als Wüsten, dort gibt es auch viele Höhlenverstecke, die uns an Afghanistan erinnern”, merkte Frau Clinton an. ”Wir stehen vor einem neuen Kampf, und das wird ein notwendiger Kampf sein. Das nördliche Mali darf nicht zu einem sicheren Hafen (für Terroristen) werden.”
Nach einem Bericht in der Los Angeles Times kursiert der Refrain vom “sicheren Hafen” auch schon wieder in den Fluren des Pentagons.
“Einige Spitzenleute und höhere Offiziere im Pentagon warnen davor, dass Mali ohne ein aggressiveres Eingreifen der USA zu einem sicheren Hafen für Extremisten werden könnte – wie Afghanistan vor den Terroranschlägen am 11. September 2001.”
Nachdem man die US-Öffentlichkeit mit solchen Behauptungen auf die Eröffnung einer neuen Front im “Krieg gegen den Terror” vorbereitet hat, kann die Intervention der USA (in Afrika) beschleunigt werden.  
Nach einem Bericht in der Washington Post haben die USA bereits “die Luftbetankung französischer Kampfflugzeuge und Transportmaschinen für Soldaten aus anderen afrikanischen Staaten angeboten”.  
US-Geheimdienste sollen schon Pläne machen, “wie die französischen Kampfflugzeuge mit besseren Zieldaten für Angriffe auf Militante versorgt werden könnten”.
Und Falken im Pentagon setzen sich bereits für Angriffe mit US-Drohnen ein.  Nach einem Bericht in der New York Times erwägen die USA, “eine Basis für unbewaffnete Drohnen in Nordwestafrika zu errichten, um die lokalen Al-Qaida-Ableger und andere extremistische islamische Gruppierungen besser überwachen zu können”.
drohneDie Zeitung rechnet damit, dass die Basis wahrscheinlich nach Niger kommen wird und berichtet, das Pentagon habe auch “Angriffe mit bewaffneten Drohnen nicht ausgeschlossen, falls die Bedrohung zunehme”. Wie ein US-Offizieller der New York Times mitteilte, steht die Entscheidung, in Nordwestafrika eine permanente Basis für US-Drohnen einzurichten “in direktem Zusammenhang mit dem Mali-Konflikt, könnte aber gleichzeitig auch die Präsenz des Regionalkommandos der US-Streitkräfte für Afrika / AFRICOM absichern.” Das AFRICOM residiert in Stuttgart.
Ob die behaupteten Al-Qaida-Aktivitäten im Norden Malis tatsächlich so bedrohlich sind, dass sie ein militärisches Eingreifen des Westens und eine permanente US-Präsenz rechtfertigen, ist überhaupt nicht erwiesen. Blake Hounshell, der Chefredakteur des US-Magazins Foreign Policy stellte dazu fest: “Es ist keineswegs geklärt, welche Bedrohung von Al Qaeda in Islamic Maghreb / AQIM … für die USA ausgehen könnte.”
Die Behauptung, die Al-Qaida-Kämpfer in Mali seien eine Bedrohung für den Westen, beruht einzig und allein auf der ständig wiederholten Annahme, sie könnten das afrikanische Land, wenn nicht interveniert wird, als Ausgangsbasis für Anschläge in westlichen Ländern benutzen.  Stephen Walt fragt: “Ist die Befürchtung, dass sich die Extremisten in Mali zusammenrotten könnten, um Frankreich, die USA oder einen anderen westlichen Staat anzugreifen, wirklich realistisch? Hätten sie, wenn sie das tatsächlich wollten, auch wirklich die Fähigkeiten dazu, und wären die Folgen eines erfolgreichen Angriffs schwerwiegender, als die Kosten, die entstehen, wenn Frankreich und andere versuchen, diese potentiellen Terroristen auszurotten? Wird ihre Aufmerksamkeit durch das westliche Eingreifen in Mali nicht vom Kampf gegen die Regierung Malis abgelenkt und erst recht auf die Invasoren gerichtet?”
Die Antwort auf die letzte Frage scheint angesichts der blutigen Geiselnahme im benachbarten Algerien ziemlich klar zu sein, auch wenn der französische Präsident François Hollande behauptet, diese gegen das französische Eingreifen gerichtete Vergeltungsaktion sei nur “ein weiterer Beleg dafür, dass die Entscheidung, in Mali zu intervenieren, gerechtfertigt war”.
Interventionen haben leicht vorhersehbare Folgen. Wie in einer Endlosschleife schaffen sie unvermeidbar zusätzliche Probleme und Krisen, die dann zur Rechtfertigung des anfänglichen Eingreifens und weiterer Interventionen dienen. Kurz gesagt, Interventionen eröffnen immer wieder Möglichkeiten für Folge-Interventionen.  
Die nützliche Bedrohung
Während führende Politiker des Westens mit an den Haaren herbeigezogenen Begründungen ihr jüngstes militärisches Eingreifen zu rechtfertigen versuchen, wachsen die Zweifel an der Kompetenz der Streitkräfte Malis. Nach einem Bericht in der New York Times hat sich die Armee Malis trotz umfassender Unterstützung durch US-Ausbilder “als so schwach und unbrauchbar erwiesen, dass sie eher die Ursache für die Krise in Mali als ein Mittel zu deren Lösung ist”. Das Magazin The Economist meint, der Westen hoffe, “in Mali möglichst viele fanatische Dschihadisten töten und die im Norden liegenden Städte mit Soldaten aus Mali und seinen Nachbarstaaten absichern zu können, bevor es den Aufständischen gelingt, sich neu zu gruppieren oder durch Rekruten zu verstärken”.
Von “Hoffnung” wird nur geredet, um die Bevölkerung der westlichen Länder auf jahrzehntelange Kämpfe einzustimmen. Auch General Carter Ham, der Chef des AFRICOM, hat auf die Schwierigkeiten hingewiesen, auf die sich der Westen in Mali einstellen müsse.
Erst kürzlich äußerte General Ham: “Bestenfalls können wir Al-Qaida zurückdrängen und stören, damit ihre Kämpfer dieses Gebiet nicht mehr so intensiv wie heute kontrollieren können.”
Angesichts der Tatsache, dass US-Offizielle die Bedrohung, die angeblich von Al-Qaida-Kämpfern in Mali ausgeht, so hochspielen, sollte man sich an eine Einschätzung des US-Verteidigungsministers Leon Panetta aus dem Jahr 2011 erinnern.
Damals erklärte Panetta, die USA stünden kurz vor einem “strategischen Sieg” über Al-Qaida. Nach den Erfolgen der vom Westen unterstützten islamistischen Kämpfer in Libyen und Syrien darf das nützliche Gespenst Al-Qaida wieder spuken und die Bevölkerung der westlichen Staaten erneut in Angst und Schrecken versetzen.Obwohl die Regierungen der USA öffentlich das Gegenteil behaupten, wollten sie Al-Qaida noch niemals ernsthaft aus dem Verkehr ziehen.
Wenn Al-Qaida tatsächlich besiegt würde, wäre das ein strategischer Verlust für Washington. Die USA würden damit die unersetzlichen Fußsoldaten, die sie für ihre Stellvertreterkriege brauchen, verlieren und könnten ihre weltweiten Interventionen kaum noch rechtfertigen.
Die angeblich so bedrohliche Al-Qaida ist ein wertvolles Geschenk, das zu nützlich ist, um untergehen zu dürfen. Weitere Infos zur Doppelrolle der Al-Qaida und ihrer Ableger sind hier nachzulesen.
Die Zurückdrängung Chinas 
Die mit der angeblich von Al-Qaida ausgehenden Bedrohung begründete Intervention des Westens in Mali beginnt schon Früchte zu tragen. Die Bekämpfung Al-Qaidas im Norden Malis ist eine perfekte Tarnung für die strategischen Intentionen der USA und ihrer Juniorpartner im Westen, die darauf abzielen, China aus ganz Afrika zu verdrängen. Weil China dabei ist, auf dem afrikanischen Kontinent zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten zu werden, versucht der Westen, Afrika einfach zu rekolonialisieren. Nach Angaben Razia Khans, des Regionalchefs der (britischen) Standard Chartered Bank, der für Recherchen in Afrika zuständig ist, nähert sich der bilaterale Handel zwischen Afrika und China einer Gesamtsumme 200 Milliarden Dollar pro Jahr an und ist im letzten Jahrzehnt jährlich um durchschnittlich 33,6 Prozent gewachsen.
In den kommenden Jahren könnte China sogar zum größten Handelspartner Afrikas werden und sowohl die EU als auch die USA übertreffen.  
Das alles ist Washington natürlich nicht entgangen. Während seiner Anhörung vor dem US-Senat ließ John Kerry, der kommende US-Außenminister, durchblicken, dass sich die USA im Hintergrund bereits dagegen zur Wehr setzen.
“Was China und Afrika angeht – China ist in ganz Afrika präsent, wirklich überall. Es hat langfristige Verträge über den Abbau von Mineralien und sonstige Vereinbarungen abgeschlossen,”  erklärte  Kerry. “Und wir haben in einigen Staaten unsere Hände noch nicht im Spiel. Ich sage das nicht gern, aber da müssen wir mehr tun.” 
In  einer  von  WikiLeaks  veröffentlichten Diplomatendepesche aus dem Jahr 2010 teilte Johnnie Carson, ein US-Staatssekretär für afrikanische Angelegenheiten, Kerrys Sorgen. Carson ging sogar so weit, China als einen “sehr aggressiven und bösartigen Wirtschaftskonkurrenten ohne Moral” zu bezeichnen. Die Verärgerung der USA über die wachsenden chinesischen Investitionen in Afrika wurde auch während des Afrika-Besuches der US-Außenministerin Clinton im August letzten Jahres deutlich. Während ihrer Reiseerklärte Frau Clinton mit einem klaren Seitenhieb auf China: “Anders als andere Staaten treten die USA für Demokratie und die allgemeinen Menschenrechte ein, selbst wenn es leichter wäre, wegzusehen und Vorteile daraus zu ziehen.”
Menschenrechtsverletzungen-in-MaliDie jüngsten Menschenrechtsverletzungen der von US-Ausbildern trainierten Armee Malis beweisen wieder einmal, wie verlogen solche wohlfeilen Erklärungen sind. 
Als Antwort auf die Stichelei der Frau Clinton schoss die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua mit der Meldung zurück, Frau Clintons Reise sollte wohl vor allem dazu dienen, “Chinas Engagement auf dem afrikanischen Kontinent zu diskreditieren und seinen wachsenden Einfluss einzudämmen.”
Weil Peking befürchten muss, dass es noch weitere Versuche zur Einschränkung seines Einflusses in Afrika geben wird, betrachtet es das Eingreifen Frankreichs in Mali nur als Auftakt für weitere Interventionen des Westens. He Wenping von der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften warnte: “Mit der Einmischung französischer Streitkräfte in Mali soll ein neuer Interventionismus in Afrika legalisiert werden.”
Durch die Einmischung des Westens in Libyen hat China bereits Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Dollar verloren; außerdem wurde damit die Bühne für die gegenwärtige Intervention in Mali bereitet. Weil die USA vom dynamischen Wachstum in Asien – sprich in China – profitieren wollen, um ihr “Pazifisches Jahrhundert” abzusichern, müssen sie auch das dynamische Wachstum in Afrika unter ihre Kontrolle bringen. 
Wenn die USA die Chinesen aufhalten wollen, müssen sie sich auch um Afrika kümmern. Und ihre Interventionen in Afrika führen sie – wie üblich – unter dem Banner des “Krieges gegen den Terror” durch.
Linkverweise:
Der Krieg gegen den Terror ist ein vom „FBI Manufactured War - Wie die investigativen Untersuchungen der Universität von Berkley zeigt, hatten bei allen Scheinanschlägen FBI-Agenten die Hände nicht nur im Spiel, sondern waren Federführend.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Womit wir rechnen können: 10 Propagandathemen der Machtelite in 2013


Was für ein Jahr! 2012 war hauptsächlich durch ein immer stärkeres weltweites Chaos, sinnlose Kriege und wirtschaftliche Verwerfungen gekennzeichnet – also durch Dinge, die allesamt unweigerlich zu einem noch stärkeren „Chaos“führen, aus dem dann strahlend eine neue Weltregierung erwachsen kann, gemeinsam mit neuen und weiteren globalen Währungen.

Die Top-Eliten – also die, von denen wir glauben, dass sie das Zentralbankwesen und die Geldschaffung kontrollieren – riefen, soweit wir das beurteilen können, die EU-Staatsschuldenkrise ins Leben und vergeudeten im letzten Jahr die Zeit der Welt damit, intensive und fruchtlose Verhandlungen zu führen, um die Krise zu lösen. Bei der EU-Staatsschuldenkrise kann es aber überhaupt keine Lösung geben – das ist ja der Witz des Ganzen. Das Chaos in der EU soll solange anhalten, bis jeder einzelne Aspekt dieser erbärmlichen Union weiter zentralisiert und bürokratisiert worden ist.

In den USA schlug eine fingierte wirtschaftliche Krise nach der anderen zu, und sie führten schlussendlich zur größten Krise von allen, der sogenannten Fiskalklippe. Die Klippe wurde natürlich umgangen, was zu einer neuerlichen Runde an Selbstbeweihräucherung der Politiker führte, die von den gekauften und bezahlten Massenmedien ausführlich beleuchtet wurde.

Und es wird ganz plötzlich zu einer weiteren Krise kommen; die Vereinigten Staaten schlittern von einer fingierten Krise in die nächste. Das dahinter stehende Konzept ist augenfällig: Man will die Vereinigten Staaten in eine Situation bringen, wo sie wirtschaftlich mit Ländern wie Mexiko und Brasilien verschmelzen können. Damit das passiert, muss die US-Wirtschaft weiter reduziert werden – und das ist derzeit voll im Gang.

China ist ein weiteres Land, wo die Top-Eliten alles versuchen, es in der größeren globalen Ordnung in Position zu bringen. Nachdem man in China ein Finanzsystem westlichen Stils etabliert hat, haben die chinesischen Spitzen-Apparatschiks die Druckerpresse angeworfen und eine völlig überhitzte Wirtschaft geschaffen. Wie lange das durchgehalten werden kann, weiß niemand – doch der Plan ist, dass China auch in Zukunft unglaublich starke Wachstumsraten ausweist, die durch eine wild pumpende Zentralbank-Maschinerie befeuert werden.

Der Westen profitiert von Chinas „Fortschritt“, aber nicht so sehr von Chinas wirtschaftlicher Vitalität, sondern vielmehr durch die Schaffung eines Gegengewichts zum Westen, die Schaffung einer neuen Macht, die als Rivalin des Westens portraitiert wird und somit auch als Rechtfertigung für weitere autoritäre Maßnahmen in beiden Regionen herangezogen werden kann. Wie immer ist das Ziel auch hier eine weitere Zentralisierung, die letztlich zu einer Weltregierung führt.

Schauen wir uns einige der Trends des Jahres 2013 an. Ja sicher, es gibt noch mehr Trends, als die von uns hier angeführten … The Daily Bell konzentriert sich jedoch vornehmlich auf vorherrschende gesellschaftliche Propagandathemen der Machtelite, die darauf abzielen, der Mittelschicht Angst einzujagen, so dass sie immer mehr Macht und Vermögen an globalistische Institutionen abtritt. Und diese Propagandathemen werden sich auch in 2013 bester Gesundheit erfreuen.

Im Folgenden finden Sie zehn (nicht nach ihrer Bedeutung geordnete) Propagandathemen der Machtelite, mit denen Sie in 2013 rechnen können:

Chinas Wirtschaft wird noch größer werden und vielleicht sogar zusammenbrechen, obwohl man versuchen wird, sie zu retten: Wir haben uns oben ja bereits dem Thema China angenommen, aber es gehört für die Elite zum größten Thema überhaupt, dass China aufsteigt, während der Westen untergeht. Der Westen braucht Feinde, genauso wie China Feinde braucht. Ein expandierendes China kommt allen gelegen. Frage: Wie kann die völlig überhitzte chinesische Wirtschaft weitere zwölf Monate am Leben gehalten werden?

China wird dem Westen drohen und umgekehrt: Die Umrisse des nächsten Kalten Kriegs sind heute bereits erkennbar, wenn man sich die Berichte über die chinesische Wirtschaft und die Beharrlichkeit anschaut, mit der die chinesischen Kommunisten um relativ kleine Inselgebiete im Pazifik streiten. Frage: Kann eine Bedrohung aus der Taufe gehoben werden, die ernst genug erscheint, um China als eine aufsteigende, den Westen bedrohende UdSSR zu portraitieren?

In Russland wird Putin gegenüber westlichen Interessen und Militärangelegenheiten weiterhin mehr oder minder feindlich eingestellt sein: Genau wie China wird auch Russland als Feind des Westens „aufgebaut“, während sich Vladimir Putin als „großer Führer“ Russlands gibt, der die Interesse des Landes gegenüber einem korrupten Westen vertritt. Frage: Wie lange hält Putin dieses Affentheater durch, wo er doch in Wirklichkeit Teil der russischen „Geheimdienst“-Mafia ist?

Die BRICS-Länder, also auch Indien und Brasilien, werden sich weiterhin durchwurschteln, während sie als strahlende Beispiele des Kapitalismus gefeiert werden: Indien und Brasilien werden zurzeit als Zugpferde der Wirtschaft dargestellt, sind aber aus unternehmerischer und politischer Perspektive ziemlich zerrüttet. Frage: Können sie ihre wirtschaftliche Performance aufrecht erhalten oder werden sie in der Preisinflation versinken, die beide Wirtschaften heute bereits bedroht?

Man wird behaupten, die US-Wirtschaft sei gesünder. Aber gesünder als was? Ungeachtet all der Erholungsprognosen ist die US-Wirtschaft ein reines Chaos. Die Schulden und die Staatsausgaben sind völlig außer Kontrolle geraten. Und sollte sich die Wirtschaft doch wieder ein klein wenig erholen, wäre die US-Notenbank gezwungen, die Zinsen anzuheben, da die Gelder zurzeit an der Seitenauslinie geparkt werden. Frage: Wie kann eine Wirtschaftserholung in den USA aufrecht erhalten werden, wenn sich unterdessen Zinssätze im Stile der 70er Jahre abzeichnen?

Die militärische Vorherrschaft der USA wird erneut auf Südamerika ausgeweitet werden – natürlich unter dem Vorwand eines neuen „Kriegs gegen Drogen“: Das Pentagon und die CIA sind zurzeit wieder einmal damit beschäftigt, ihre Leute nach Südamerika zu bringen, um dort einen nicht existenten Krieg gegen Drogen zu kämpfen. Frage: Wird der Durchschnitts-Südamerikaner vor dem Hintergrund der sogenannten Internet-Reformation bei einer erneuten Übernahme durch die USA überhaupt noch mitmachen?

US-Geheimdienste und mit der US-Steuerbehörde IRS in Verbindung stehende Kreise werden verstärkt versuchen, weltweit US-amerikanische Vorschriften und Besteuerungsmaßnahmen durchzusetzen: Die Machtelite nutzt die US-Steuerpolitik, um ihre Vorherrschaft über das weltweite Bankensystem auszuweiten. Bei diesen Anstrengungen gab es beträchtliche Rückschläge. Frage: Werden diese Anstrengungen weiter anhalten und von Erfolg gekrönt sein oder werden sie scheitern, so wie es bereits in der Vergangenheit beobachtet werden konnte?

Die Verknappungs- und Mangel-Propaganda – speziell im Hinblick auf Nahrungsmittel und Trinkwasser – wird weiter gepusht werden: Es wird immer offensichtlicher, dass die Machtelite beabsichtigt, verschiedene Dürren und Hungersnöte in der Welt herbeizuführen, um so Chaos loszutreten, das dann mittels weiterer autoritärer Maßnahmen gelöst werden kann. Monsanto ist nur diesbezüglich nur die „Spitze des Eisbergs“. Frage: Werden sich das die seit langem leidenden Bevölkerungen der Entwicklungsländer gefallen lassen oder werden sie damit beginnen, diese Machenschaften aufzudecken?

Die westlichen Kriege werden weiterhin unter dem Deckmantel des „Kriegs gegen den Terror“propagiert werden: Die Angriffe gegen das Internet werden auch künftig weiter anhalten. Wir berichten regelmäßig darüber, dass man den Nahen Osten gegenwärtig in einen islamistischen Halbmond verwandelt, der mit westlichen Kriegen überzogen wird, um islamistische Regierungen zu schaffen. Daher wird der „Krieg gegen den Terror“ auch künftig weiter ausgeweitet werden – und der Terrorismus wird auch in Zukunft als Propagandathema für weitere Angriffe gegen das Internet und die aus dem Internet hervorgehenden alternativen Medien genutzt werden. Frage: Werden die Strippenzieher in der Lage sein, den fingierten Krieg gegen den Terror fortzuführen und zu stützen, während sie gleichzeitig die Internet-Freiheiten reduzieren, oder wird es letztlich einen bedeutenden„Rückschlag“ geben?

Im Westen werden auch künftig eine nationalsozialistische Politik und noch mehr Autoritarismus gepusht werden – speziell in der Europäischen Union: Wenn man sich die globalistische Politik anschaut, die gegenwärtig implementiert wird, fehlen einem angesichts der nationalsozialistischen Elemente dieser Politik einfach nur die Worte. Das staatliche Bankwesen im Stile der Nazis und, ganz allgemein, die imperiale Organisation und Kontrolle der Märkte sind heute Gang und Gebe. Frage: Wird es angesichts der Tatsache, dass der sich entwickelnde Polizeistaat nun immer offenkundiger wird, auch weiterhin möglich sein, diese politische Struktur ohne beträchtlichen Widerstand auszuweiten?

Die größere Frage, die sich aus all dem ergibt, ist natürlich: Wird die Internet-Reformation – über die wir regelmäßig berichten – die Fortschritte der Elite untergraben oder wird die Internet-Reformation einfach abklingen, während sie von den dominanten gesellschaftlichen Propagandathemen und Falsche-Flagge-Operationen überwältigt wird?