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Dienstag, 26. Februar 2013

Iranphobischer Film mit Oscar ausgezeichnet



Schon seit langem beherrscht die Iranphobie die Aussenpolitik von Amerika und von Europa. Es wird ständig behauptet, eine Gefahr geht vom Iran aus und es handelt sich um ein völlig irrationales Regime das Atomwaffen haben will, um seine Nachbarn und speziell Israel zu vernichten. Diese Behauptung stellen die Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks schon seit 25 Jahren auf, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt und alle Fakten dagegen sprechen. Hollywood und die Medien generell werden benutzt, um diese unbegründete Angstmacherei und dieses Feindbild in die Köpfe des westlichen Publikums zu hämmern.
Was für eine Überraschung. Der Mitproduzent von Argo ist George Clooney, Mitglied der Council on Foreign Relations und damit einem Kriegshetzerverein, der offen einen Angriff auf den Iran befürwortet.

Die Auszeichnung von „Argo“ gestern mit dem Oscar hat nichts damit zu tun, dieser Streifen wäre wirklich der beste Film des Jahres. Künstlerisch völlig lächerlich im Vergleich zu Les Misérables und Lincoln. Sondern es geht wieder nur um eine Meinungsmanipulation mit politischer falscher Darstellung. Deshalb wurde dieses Machwerk zum Sieger erklärt.

Um die Lügenbotschaft noch mehr ins Bewusstsein zu stossen wurde der Oscar-Sieg von „Argo“ sogar live aus dem Weissen Haus von der zugeschalteten Präsidentengattin Michelle Obama dem Millionen- publikum verkündet. Na ja, wenn die First Lady den Film ihren Segen gibt, dann muss er ja gut sein und was darin erzählt wird stimmen.

Vordergründig geht es im Film um eine spektakuläre Befreiungsaktion von US-Diplomaten nach der Besetzung der US-Botschaft während der Wirren im Iran nach dem Sturz des Schahs 1979. Der CIA Agent Antonio Mendez (gespielt von Ben Affleck) wird als Held glorifiziert, sowie der amerikanische Geheimdienstapparat überhaupt, in dem sie Diplomaten aus der Botschaft mit Täuschung und Tricks herausschmuggeln und ausser Landes bringen.

Die Iraner wiederum werden als primitiv, überemotional, irrational, verrückt und teuflisch dargestellt. Eine typische schwarz-weiss Zeichnung. Die CIA-Agenten und ihre Helfer sind die guten Patrioten und die Iraner die Bösewichte überhaupt. Das hat Hollywood immer schon gemacht, angefangen mit den blutrünstigen Indianern gegen die braven weissen Siedler, die kriminellen Gangster gegen die integeren Beamten des FBI, die bösen Nazis gegen die heldenhaften US-Soldaten, die hinterhältigen Japaner gegen die tapferen Marines, die üblen Kommunisten gegen die smarten Geheimagenten und die moslemischen Terroristen gegen die patriotischen Heimatverteidiger.

Die Bösen sind natürlich immer die anderen, gegen die sich das freiheitsliebende und ach so gute Amerika verteidigen muss. Wer immer der Sieger ist, der auch noch das hübsche Mädchen im Happy End bekommt, muss man gar nicht fragen. Auch „Argo“ ist nach diesem Klischeemuster gestrickt und gibt dem Publikum das „zu schön um wahr zu sein“ Gefühl, die ihre bereits vorhandenen gehirngewaschene einseitige Meinung gegen den Iran noch bestätigt bekommt.

Es wird behauptet, „Argo“ basiert auf wahre Begebenheiten. Es wurden angeblich sechs US-Diplomaten mit kanadischen Reisepässen ausgestat- tet sowie durch die CIA gefälschte iranische Visa darin eingetragen. Der Experte für verdeckte Missionen und Rettungsoperationen, Antonio Mendez, kommt auf die Idee, die Gruppe als Filmteam auf der Suche nach geeigneten Drehorten für eine Science-Fiction-Produktion auszugeben.

Als Filmtitel wählte man „Argo“. Um die Glaubwürdigkeit des gefakten Filmprojekts zu erhöhen, wird in Los Angeles eine Produktionsfirma „Studio Six“ eingerichtet und auch Werbeanzeigen für den Film geschaltet. Die dummen Iraner werden damit getäuscht und die US-Diplomaten besteigen mit den kanadischen Pässen Flug 363 der Swissair nach Zürich und kommen dort sicher an, wo sie von der CIA empfangen werden.

Interessant ist, der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film „Argo“ heftig kritisiert und gesagt, „die Macher haben keine Ahnung von was sie reden“. Taylor sagte, die wahre Geschichte wäre gar nicht so abgelaufen. Die Rolle Kanadas wurde im Film verniedlicht und die der CIA völlig aufgebauscht. Ausserdem, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen charakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und ihren Gerechtigkeitssinn.

Auch die britischen Diplomaten sind über die Unwahrheiten im Film aufgebracht. Der britische Botschafter damals in Teheran, Sir John Graham, sagte dazu: "Als ich von dem Film hörte war ich ziemlich verärgert." Sir John meint, „Argo“ wird die akzeptierte Version der Geschichte werden, was aber eine Fälschung ist. Sir David Meiers, damals auch Mitglied der britischen Botschaft, kommentierte den Film mit den Worten: "Es hat nichts mit den Fakten zu tun. Es ist keine wahre Geschichte."

Das ganze Ende des Films ist reine Fiktion und hat mit dem wie es wirklich abgelaufen ist nichts zu tun. Die Fahrt zum Flughafen wird als dramatischer Hindernislauf dargestellt, wo in jeder Sekunde die Flucht schieflaufen kann, weil die böse Republikanische Garde sie entdecken könnte. Auch am Schluss der Versuch das Flugzeug am Start zu hindern ist reine Fantasie. In Wirklichkeit lief die Abreise völlig ruhig und reibungslos ab und die Maschine startete planmässig.

Im Film gibt es auch eine Szene wo iranische Frauen verschleiert sind und militärische Uniformen auf der Strasse tragen. So etwas hat es im Iran nach der Revolution nie gegeben. Offensichtlich geht es darum den Iran einerseits als frauenfeindlich aber auch als martialisch darzustellen. Eine komplette Erfindung des Filmemachers was weder authentisch ist noch zur Kunst beiträgt, sondern nur zur Typisierung und Dämonisierung der Iraner.

Apropos Kunst, der Film ist auch aus dramaturgischer Sicht nicht die höchste Auszeichnung durch einen Oscar wert. Er ist ein Propaganda- streifen der bei einem wirklichen Filmfan nur Gähnen bewirkt, weil schlecht strukturiert und oberflächlich inszeniert. Aufregend können ihn nur Leute finden, die ihn aus einer ideologischen, politischen und antiiranischen Sicht betrachten, die sich mit jedem Mist zufriedengeben, Hauptsache die Iraner werden schlecht dargestellt.

Der Film will am Anfang den Eindruck erwecken, er sei ausgewogen, in dem ein Sprecher auf den Sturz des demokratisch gewählten Premier- minister Mohammad Mossadegh durch die CIA hinweist. Nur, die Erwähnung dieses von der CIA durchgeführten „Regimewechsel“ und Einsetzung des Schah als proamerikanischen Diktator, macht den Film überhaupt nicht ausgewogen. Er versucht die Zuschauer zu überzeugen, wie gut doch die CIA ist und wie böse die Iraner. Die Sympathie wird auf die CIA-Agenten gelenkt und die iranische Bevölkerung im negativen Licht gezeigt.

Tatsache ist, an dem ganzen Unglück und Leiden, welches der iranischen Bevölkerung widerfuhr, sind alleine die amerikanische Regierung und ihre Vollstrecker bei der CIA schuld. Die "Operation Ajax" war der erste von aussen inszenierte Regierungsumsturz der CIA nach dem II. WK in einer ganzen Reihe die danach weltweit folgte, wobei CIA-Direktor Allen W. Dulles 1953 ein Millionenbudget bereitgestellt, um Mossadegh zu stürzen. Er hatte nämlich die Verstaatlichung der Ölindustrie veranlasst, was Washington und London überhaupt nicht dulden wollten. Deshalb musste er weg und durch das Terrorregime des Schah ersetzt werden.

Was der Film auch verschweigt ist der Grund für die Stürmung der amerikanischen Botschaft in Teheran durch Studenten am 4. November 1979 im Verlauf der Islamischen Revolution und dessen Besetzung. Wie in den meisten Ländern heute war auch im Iran die US-Botschaft damals die eigentliche Regierungszentrale des Landes. Der US-Botschafter, seine Diplomaten, Militärattachés, Geheimdienstagenten und Mitarbeiter haben das Land in Wirklichkeit regiert und dem Schah und seinen Ministern die Befehle erteilt. Die Errichtung der berüchtigte Geheimpolizei SAVAK geschah auch unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad. 

Jeder Iraner wusste, die US-Botschaft war der Ursprung allen Übels, war die wirkliche Machtzentrale und von dort liefen die Fäden zur Regierung, zum Militär, zur Polizei und zum Geheimdienst. Sie waren die Unterdrückung, Zensur, Willkür, Folter und Morde satt, die von der US-Botschaft im Endeffekt ausging. Deshalb war die Wut so gross und deshalb wurde die Botschaft von den Studenten gestürmt und die 52 US-Diplomaten 444 Tage lang bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten. Das erwähnt der Film alles nicht.

Deshalb waren die Botschaftsangehörigen keine Helden, die man befreien musste, sondern sie waren Teil einer höchst kriminellen Organisation, die als Fremde mit Hilfe ihrer Marionette den Schah und den Unterdrückungsapparat eine Diktatur unterhielten, damit die amerikanischen und britischen Ölkonzerne die Bodenschätze des Landes ausplündern konnten. Die Iraner befreiten sich von diesem üblen amerikanischen Marionettenregime durch die Islamische Revolution. Sie verlangten auch durch die Besetzung der Botschaft die Auslieferung des Schah, der nach Amerika geflüchtet war und so sich der Gerechtigkeit enzog.

Von US-Botschaften, welche die wirkliche Regierung eines Landes darstellen, können auch die lateinamerikanischen Länder ein Lied singen, so viele Regierungen hat die CIA dort gestürzt. Präsident Rafael Correa von Ecuador antwortete im Mai 2012 auf die Frage von Julian Assange: „Was ist die Perspektive aus Sicht Ecuadors auf die Vereinigten Staaten? Wie sehen die Menschen den Einfluss der USA in Südamerika und in Ecuador?“ Correa: „Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben.“

Auch Deutschland wird von der US-Botschaft regiert. Merkel muss sich die Erlaubnis für alles von dort holen und der Botschafter sagt ihr genau bis wohin sie gehen darf und wo nicht. In Österreich und der Schweiz genau so. Die US-Botschafter mischen sich ständig in die Innenpolitik beider Staaten ein und melden sich wenn ihnen was nicht passt. Wenn nur die geringste Annährung an den Iran erfolgt klingelt sofort das Telefon. "No you can't" heisst es dann.

Der Film „Argo“ stellt die Geschichte völlig auf den Kopf. In Wirklichkeit waren die Iraner die Guten die sich von einer Diktatur befreit hatten und die Amerikaner die Bösen, die diese Diktatur durch einen Putsch eingeführt und aufrecht erhalten haben. Aber wir wissen, Hollywood dient hauptsächlich zur Geschichtsfälschung und zur Erschaffung von Feindbildern. Es soll Hass, Rache und Unfrieden damit unter den Menschen geschürt werden, damit man Kriege führen kann.

Nur, jeder der den Iran bereist wird völlig überrascht sein, wie dieses Bild das uns Hollywood, die Medien und die Politiker dauernd eintrichtern völlig falsch ist. Wie ruhig, freundlich, offenherzig, rücksichtsvoll, hilfsbereit und höchst zivilisiert die Iraner wirklich sind. Wer sie trifft und mit ihnen spricht wird Menschen erleben die nur eines wollen, in Frieden ihre Lebensweise ausüben, ohne Einmischung und Diktat von aussen und ohne noch einen Krieg. Darunter haben sie lange genug gelitten.

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Der freche TED sagte während der Oscar-Präsentation, man muss "Araber" sein, um in Hollywood erfolgreich arbeiten zu können. Abraham Foxman vom ADL protestierte am Montag gegen diese "anti-arabische" Behauptung:



Samstag, 9. Februar 2013

Iran veröffentlicht entschlüsseltes Drohnenvideo

Freeman: Bei meinem Besuch des Iran im Herbst konnte ich die amerikanische Drohne RQ-170 Sentinel in Teheran mit eigenen Augen aus der Nähe anschauen und folgendes Foto machen. Die Drohne wurde im Dezember 2011 über iranisches Territorium unbeschädigt vom Himmel geholt und seit dem analysiert.

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Heute hat der Iran die in der Drohne gespeicherten Videoaufnahmen veröffentlicht, welche entschlüsselt wurden. Sie zeigen die Bilder welche die Drohne während des letzen Flug gemacht hat:



Die Aufnahmen wurden von der drehbaren Kamera die vorne unten an der Drohne angebracht ist gemacht. Man sieht die Militärbasis in Kandahar Pakistan, wo die Drohne stationiert war. Kandahar liegt 420 Kilometer von der östlichen Grenze des Iran zu Afghanistan. Von dort aus werden verschiedene Arten von Drohnen für Spionage und für die gezielte Tötung aus der Luft eingesetzt. 

Die RQ-170 Drohne mit Tarnkappen-Technologie wurde unbeschädigt von der Abteilung für elektronische Kriegsführung der iranischen Armee am 4. Dezember 2011 während sie über Kashmar flog heruntergeholt, 225 Kilometer innerhalb des Iran.

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Der Kommandeur der Luft- und Raumfahrtabteilung der Revolutions- garden, Brigadegeneral Amir-Ali Hajizadeh, sagte im vergangenen Dezember, alle Daten welche die Drohne gespeichert hat sind "komplett decodiert" worden.

Ein Kriegsakt der USA gegen den Iran

Um die Tragweite einer Aktion zu verstehen und wie verbrecherisch sie ist, muss man den Fall nur umkehren. Die westlichen Medienkonsu- menten sind nämlich mittlerweile so einseitig konditioniert, haben so ein pervertiertes Rechtsempfinden, dass sie alles was Washington oder der Westen generell macht als gut und gerechtfertigt finden. Was wäre wenn der Iran Spionagedrohnen über Europa oder Nordamerika fliegen lassen würde? Die Aufregung darüber wäre unvorstellbar und die Politiker und Medien würden sich vor lauter Empörung überschlagen. Man würde es als unverschämten Kriegsakt ansehen und sofort einen Gegenschlag fordern. Ja aber der Iran soll sich das ständig gefallen lassen und ruhig bleiben.

Obama kann mit Killerdrohnen jeden ermorden

Noch ein Beweis, die westliche Gesellschaft ist völlig gehirngewaschen, hat sämtliches Rechtsempfinden, jegliche Moral und Anstand verloren, weis gar nicht mehr was Demokratie und Verfassungsrechte sind, ist die völlige Teilnahmslosigkeit und Mangel an Protest über die sich selber gegebene Machtbefugnisse des Präsident der USA, er kann jede Person auf der Welt ohne Beweis einer Schuld, ohne ordentliches Gerichts- verfahren und ohne einem Urteil einfach selbstherrlich durch Drohnen oder wie immer ermorden lassen. Das ist ganz klar das Verhalten eines mörderischen Diktators. 

Jeden Tag, ja jeden verdammten Tag werden Zivilisten irgendwo auf der Welt durch amerikanische Drohnen aus der Luft getötet, Frauen und Kinder einfach in die Luft gesprengt, sobald eine "verdächtige" Versammlung von oben mit Kameras gesichtet wird. Ach, das war eine Hochzeit? Pech gehabt, trifft ja eh nur Dreckspack die Terroristen produzieren.

Am Mittwoch wurden zum Beispiel Raketen von einer US-Drohne auf ein Haus in Tehsil Ghulam Khan in der Provinz Nord-Waziristan in Pakistan abgefeuert und dabei FÜNF Menschen darin getötet. Da sitzen Menschen ahnungslos in ihrem Haus und dann knallt es und sie sind alle tot. Dabei ist Pakistan ein Alliierter der USA.

Die gleichen Leute die es schlimm finden wenn Tiere wegen Pelzmäntel getötet werden, die Krokodilstränen über arme Robbenbabys vergiessen, die sich für den Tierschutz vehement einsetzen, haben überhaupt kein Gefühl und protestieren auch nicht wenn Menschen! durch "unsere" Bomben und Raketen getötet werden. Wie abartig und heuchlerisch ist das denn? 

Es wird tagtäglich die Tötung und die Anzahl Opfer durch Drohnen gemeldet, aber es wird nur gelangweilt gegähnt und ohne Mitgefühl zur Tagesordnung übergegangen. Wartet nur bis die Drohnen über unsere Köpfe fliegen und wir dann gezielt "terminiert" werden. Ja, das kommt alles noch, denn die ganzen westlichen Staaten rüsten sich wie verrückt mit Drohnen auf, für den Einsatz gegen die eigene Bevölkerung.

Jeder ist nämlich ein potenzieller Terrorist. Dann müssen die Leute die ständig wegschauen nicht mehr ausrufen, wie konnte denn das passieren? Ja weil ihr die Kriminellen an der Macht nicht aufgehalten habt, als sie es mit euren Mitmenschen in anderen Ländern machten.

Heute Donnerstag hat der Pressesekretär des Weissen Haus, Jay Carney, Reporten mitgeteilt, die Obama-Regierung wird ab sofort keine Informationen über die Anwendung von Drohnen zur Tötung von amerikanischen Staatsbürgern mehr veröffentlichen. Damit gibt die US-Regierung offen zu, sie ermorden eigene Leute. Ab jetzt wollen sie es geheim halten. Braucht es noch mehr Beweise, wie kriminell dieses Regime ist?

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Die grosse Lüge ist, dass die Gesellschaft in der 
wir leben die Zivilisation darstellt. Sie ist nicht
zivilisiert. Es ist tatsächlich das blutrünstigste
System welches die Erde je erlebt hat. Das ist
keine Zivilisation, es ist die grosse Lüge.
Oder wenn es die Zivilisation darstellt und es
wirklich Zivilisation bedeutet, dann ist die grosse
Lüge die, dass die Zivilisation gut für uns sein soll.

Sonntag, 3. Februar 2013

Schweizer Banken verhindern Medizinlieferungen

Die Spitäler leiden im Iran und damit die kranken Patienten dort unter den verschärften Sanktionen, welche die EU und die USA verhängt haben. Ich zeigte das Beispiel von Kindern, die unter Krebs leiden und wie die Ärzte des Spitals mir erzählten, wichtige Medikamente zur Behandlung bekommen sie nicht mehr. Nicht weil sie nicht das Geld dafür hätten, sondern weil der Zahlungsverkehr einseitig abgeschnitten wurde. Die Schweizer Banken haben bereits 2012 beschlossen, damit sie nicht noch mehr unter Beschuss der USA geraten, sie stellen alle Finanztransfers in und aus dem Iran ein. 

Die Situation ist aber so, laut Schweizer Regierung müssten sie das gar nicht, denn die Schweiz hat die von der EU und USA verhängten Sanktion nicht ganz übernommen. Gewisse Exporte sind nur der Meldepflicht unterstellt. Die Schweizer Banken führen mit ihrem totalen Boykott etwas aus, nur um Washington nicht zu verärgern, was sie gar nicht tun dürfen und müssen. Die Lieferung von medizinischen Produkten fallen grundsätzlich nicht unter Sanktionsmassnahmen laut UN-Charta und dürfen gar nicht verhindert werden, auch nicht mit dem Trick des Abschneiden des Zahlungsverkehrs.

Hier eines der krebskranken kleinen Mädchen die ich im MAHAK Spital in Teheran getroffen habe. Die private Wohltätigkeitsorganisation MAHAK wurde von einer Mutter vor 20 Jahren gegründet, die selber ein Kind hatte, welches unter Krebs gelitten hat:



Durch diese Erfahrung entschloss sie sich eine Hilfsorganisation zu gründen, welche sich speziell um diese Kinder kümmert. Durch freiwillige Spenden aus der iranischen Bevölkerung und von Sponsoren konnte ein modernes Spital 2007 gebaut werden. Bisher wurden über 18'000 krebskranke Kinder behandelt, die Hälfte erfolgreich.

Wie das Schweizer Radio heute berichtet hat, kommen Schweizer Firmen, die in den Iran exportieren, nicht mehr an ihr Geld bzw. der Iran kann kein Geld mehr ihnen schicken. Wegen der Sanktionen haben die Schweizer Banken den Zahlungsverkehr mit Iran eingestellt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco des Bundes unterstützt die Exportbranche deshalb bei der Suche nach Auswegen, wie der Reporter Philipp Burkhardt vom SRF Radio berichtete.

Die Schweizer Banken wollen nicht unter Beschuss der USA geraten und stellten alle Finanztransfers ein, wie die Sprecherin der Schweizerischen Bankiervereinigung gegenüber Schweizer Radio SRF bestätigt: "Die Banken machen, um kein Risiko einzugehen, irgendwelche Sanktionen zu verletzen, keine Geschäfte mit Bezug zu Iran mehr." 

Das schafft für zahlreiche Schweizer Exporteure grosse Probleme. Vor allem für die Pharmabranche, wie das Seco bestätigt. Im letzten Jahr wurden laut Seco bis Ende November für 417 Millionen Franken Güter aus der Schweiz in den Iran geliefert. Bei fast einem Drittel davon handelte es sich um Produkte der Pharmaindustrie. Die Exporteure können die Zahlungen ihrer iranischen Kunden nicht mehr über das Schweizer Bankensystem empfangen.

Das Staatssekretariat unterstütze die betroffenen Unternehmen so weit wie möglich, erklärt Seco-Sprecherin Antje Baertschi. Zum Beispiel reiche es bei den Banken spezifische Bestätigungen ein, dass die gelieferten Produkte nicht unter die Sanktionen fielen.

Laut Schätzung der iranischen Botschaft in Bern entgehen der Schweizer Wirtschaft durch die übernommenen Sanktionen Exportmöglichkeiten im Wert von 3 Milliarden Franken! Wie kann man, nur weil die EU und die USA einen Wirtschaftskrieg gegen den Iran führen, sich selber so schaden? Wieso ist die Schweizer Regierung ein höriger Untertan zum Nachteil des Landes?

Die Pharmafirmen wollen aller Schwierigkeiten zum Trotz aber weiterhin Medikamente in den Iran exportieren, wie ihr Verband Interpharma auf Anfrage von SRF Radio erklärt. Die Schweizer Firmen seien der Meinung, dass sie gegenüber den iranischen Patienten eine Pflicht hätten, weiterhin lebenswichtige Produkte zu liefern, sagt Interpharma-Generalsekretär Thomas Cueni.

Auch die BBC hat bereits im November über die Auswirkungen der Geldtransfersperre berichtet, Spitäler, Klinken und Apotheken im Iran gehen die Medikamente aus. Sie zitierten einen Apothekenhelfer der sagte:

"Wir können keine Medikamente mehr importieren. Mein Onkel arbeitet schon seit vielen Jahren in diesem Bereich, aber er kann nichts mehr importieren, weil keine Bank das Geld des Iran akzeptiert, aus Angst sie werden vom Westen bestraft."

Patienten im Iran die an Bluterkrankungen wie Thalassämie und Hämophilie leiden, sowie an verschiedenen Formen des Krebs, sind am schlimmsten von den fehlenden Medikamente betroffen. Der Iran entwickelt bereits 80 Prozent der notwenigen Arzeien, um die Bevölkerung eine gute Gesundheitsversorgung zu gewähleisten, aber spezielle und auch teure Medikamente müssen noch importiert werden.

Was macht der Iran falsch, um mit ganz einschneidenden Sanktionen bestraft zu werden? Nichts von dem was die USA und die EU daherlügen, von wegen einem Atomwaffenprogramm. Nein, der Grund ist einzig und alleine, weil der Iran sich nicht dem Diktat des Westen unterwirft, nicht den Befehlen gehorcht, sich nicht ausbeuten lässt, nicht die perversen Gesellschafts- und Moralvorstellungen übernimmt, sondern unabhängig sein will und selbständig entscheiden will was für sie richtig ist. Das ist aus Sicht der globalen Elite ein Affront und eine Frechheit, denn man hat sich zu unterwerfen und muss ein Sklave sein, so wie alle anderen auch. 

Humanität geht immer vor allem anderen

Man kann über die Politik der iranischen Regierung geteilter Meinung sein. Aber die Sanktionen des Westens, welche die Menschen im Iran treffen, speziell wenn es Patienten sind und sowieso Kinder die nichts dafür können und eh schon leiden, sind für mich und jeden humanitär denkenden und mitfühlenden Menschen völlig unakzeptabel.

Ich finde es ein unerhörter Skandal, wenn die Schweizer Banken nur weil sie Angst vor den USA haben ihre Geschäft zu verlieren, deshalb die Möglichkeit kappen Medikamente zu bezahlen. Das ist unerhört und steigert nur ihr miserables Image, dass wir eh schon von ihnen haben. Die Banken zeigen damit noch mehr ihre geldgierige und menschen- verachtende Fratze.

Aber nicht nur das, Medikamente sind grundsätzlich von Sanktionen ausgeschlossen, nach schweizer und nach internationalen Recht, egal was Washington und Brüssel an Boykott verhängt. Auch das Pharmafirmen gerne liefern würden und es an der mangelnden Zahlungsmöglichkeit wegen der Banken liegt, ist keine akzeptable Ausrede und ein sehr grober Verstoss gegen die Menschenrechte, wie in der UN-Charter festgeschrieben. 

Allgem. Kommentar Nr. 8 zum Uno Sozialpakt :

Tz. 3 Sanktionen können Versorgung u. a. mit Medikamenten, Nahrung stören

Tz. 5 Menschenrechtseinschätzung muss vor Verhängung der Sanktionen erfolgen

Tz. 7 Maßnahmen zum Schutz verletzlicher Bevölkerungsgruppen bei Sanktionen bei allen Sanktionen erforderlich

Tz. 14 internationale Gemeinschaft muss helfen bei überproportionaler Belastung verletzlicher Bevölkerungsgruppen durch Sanktionen

Tz. 15 Vermeidung der Leiden von Kindern und anderen verletzlichen Gruppen gilt als immer mit dem Zweck der Sanktionen vereinbar

Tz. 16 Sanktionen, die den Wesensgehalt der universellen Menschenrechte verletzen, sind rechtswidrig ebenso wie die Verletzungen des Völkerrechts, welche Sanktionen rechtfertigen

Grundsätzlich darf die Lieferung von Lebensmittel, Medikamente und medizinische Hilfe nicht blockiert werden, nicht mal in Kriegszeiten und schon gar nicht wenn (noch) gar keine bewaffnete Auseinandersetzung herrscht. Was die Banken machen ist illegal. Aber sogar wenn es kein Gesetz gebe das sie brechen, es ist unmenschlich und menschen- verachtend. 

Aber das sind sie ja eh, wie wir seit Jahren mit der Schuldenkrise und der daraus resultierenden Verarmung ganzer Länder erleben. Sie sind blutsaugende Vampire, die nichts zu Gesellschaft beitragen, sondern sie nur ausrauben und von dem Leid der Menschen profitieren. 

Banken schreien auf wenn sie Hilfe benötigen und verlangen die Rettung durch unsere Steuergelder und sie bekommen sie auch. Aber kranke Menschen mit notwenigen Medikamenten zu helfen, das verhindern sie mit ihrer Einstellung des Zahlungsverkehrs. Die Vertreter der Banken machen sich damit am Leiden und am schlussendlichen Tod vieler Patienten und besonders von Kindern SCHULDIG!!! 

Deshalb möchte ich alle ASR-Leser bitten, lasst den Verantwortlichen wissen was ihr denkt. Wer auch mit den Auswirkungen der Sanktionen nicht einverstanden ist, bitte schreibt denen Eure Meinung. Verlangt generell die Aufhebung der Sanktionen oder wenigstens des Zahlungsboykotts. Wenn niemand protestiert dann denken sie, wir finden es richtig. Jetzt ist eure Chance mit einigen Zeilen für die Kinder die unter Krebs leiden was zu tun, damit sie wieder gesund werden.

Sendet euren Protest an den Präsidenten der Schweizerischen Bankiervereinigung:

Patrick Odier
office@sba.ch

Fordert das Seco auf, alles zu machen damit die Zahlungen ermöglicht und die Medikamente geliefert werden können:

Pressesprecherin Antje Baertschi
antje.baertschi@seco.admin.ch 

Unterstützt den Interpharma-Generalsekretär auch in seinem Bestreben die Medikamente zu liefern:

Thomas Cueni
thomas.cueni@interpharma.ch

Und bitte schickt an die Botschaft des Iran in Bern per CC eine Kopie eurer Mails, damit sie sehen wie ihr denkt:

economic@iranembassy.ch

Vielen Dank!

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Versteht mich bitte nicht falsch, aber am Ende meines Besuchs im Kinderspital habe ich 1'000 Dollar die ich als Reisekasse vorgesehen hatte der MAHAK gespendet. Ich hatte es übrig und konnte es nicht ausgeben, weil die Iraner die ich traf so gastfreundlich waren, mich immer eingeladen haben und mich nichts zahlen liessen. Nur, sie können mit dem Geld keine Medikamente kaufen, weil die Bankster es verhindern.

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Bis zum Sonntag den 3. Februar findet in der Messe Zürich die FESPO statt, die grösste Schweizer Ferienmesse mit 600 Aussteller. Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums des Schweiz-Iran Freundschaftvertrages hat der Freundeskreis Schweiz-Iran dort einen Stand und informiert über die Sehenswürdigkeiten des Landes und wie man Reisen unternehmen kann. Wie mir gesagt wurde bekommt jeder ASR-Leser der am Stand 6.036 in der Halle 6 vorbeikommt und das Stichwort "Alles Schall und Rauch" sagt einen echten Iranischen Tee und Iranische Süssigkeiten.



Links der Botschafter des Iran in der Schweiz, A.R. Salari, bei der Eröffnung der Messe am Donnerstag:


Donnerstag, 3. Januar 2013

USA - Syrien - Iran


Präsident Barack Obama geniesst durch seine Wiederwahl eine gestärkte Legitimität und bereitet sich, allem Anschein nach, auf eine neue US-Aussenpolitik vor. Die Welt kann erstaunt miterleben wie in zunehmenden Mass, hohe amerikanische Führungskräfte in der US-Administration, den US-Geheimdiensten und dem US-Militär entfernt werden. Man kan in der Zwischenzeit, von einer regelrechten Säuberung sprechen.

Nach der Einsicht über die relative wirtschaftliche Abschwächung der Vereinigten Staaten, muss Präsident Obama zur Erkenntniss gekommen sein, dass es ratsam wäre, auf eine US-allein-Herrschaft über die Welt zu verzichten. Mit dem teilweisen Rückzug aus dem Nahen und Mittleren Osten wurden die nötigen Schritte schon vor Monaten eingeleitet und mit der Wiedererweckung des Annan-Plans bekräftigt, das die Bürde des Nahen Ostens mit der Russischen Föderation geteilt werden soll. Die USA scheinen daher bereit, das am 30. Juni in Genf beschlossene Abkommen über Syrien umzusetzen. Der Bereitstellung einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen, hauptsächlich aus Truppen aus der CSTO bestehend und der Beibehaltung von Baschar Al-Assad an der Macht, wenn er von seinen Landsleuten bestätigt wird zu zustimmen.

Natürlich bewegen wir uns hier in trüben und gefährlichen Gewässern: Hier geht es um eine politische Intrige auf höchster Ebene mit weitreichenden Auswirkungen auf die nationale Sicherheit der USA und der US Aussenpolitik.
Die Blossstellung General Allens, des militärischen Oberkommandierenden in Afghanistan und die auf Eislegung der anstehende Beförderung zum Oberkommandierenden der amerikanischen Truppen in Europa, sowie die Entfernung des CIA-Direktor General David Petraeus, die überstürzte Versetzung in den Vorruhestand von Africa Command Chief General Carter Ham und die Entfernung des Konteradmirals Charles M. Gaouette aus dem Kommando über die Pacific Carrier Battle Group, lässt vermuten, dass etwas aussergewönliches im Gange ist.
Aber damit nicht genug, die Säuberung betrifft auch den NATO-Oberbefehlshaber und Kommandeur des EuCom, Admiral James G. Stravidis und dem ehemaligen Kommandant des AfriCom, General William E. Ward. Frau Hillary Clinton soll zwar offiziell freiwillig gehen, -- Hm --, gegangen werden.

Welche politischen Querelen stecken hinter dem Sturz der sechs Generäle?

Eine Gruppe einflussreicher Finanziers aus Rüstungsindustrie, US- Militär und Regierungsexekutive soll gemeinsam mit amerikanischen Extremisten die gewaltsame Beseitigung der amtierenden amerikanischen Führungsspitze geplant haben. Der Plan sah dabei offenbar vor, die Ressourcen grosser privater Rüstungsunternehmen sowie deren Sondereinsatz- und Nachrichtenpersonal zu nutzen, um den blutigen Umsturz in die Tat umzusetzen. Auch die Ermordung des US- Botschafters in Benghazi Chris Stephens soll von dieser Gruppe geplant und durchgeführt worden sein.


Am 29. Oktober hatte der Kriegsveteran Gordon Duff von der Vereinigung veteranstoday.comauf Press TV erstmals diese Bombe platzen lassen.
Am 21.November 2012 hatte Obama offiziell auf die Bedrohung reagiert. Während eines Fluges mit der Air Force One veröffentlichte er eine Presseerklärung in Form eines Memorandums, mit enormer Sprengkraft.
Hier der Originaltext der Präsidentenerklärung: (http://www.whitehouse.gov)

The White HouseOffice of the Press SecretaryFor Immediate ReleaseNovember 21, 2012
Presidential Memorandum — National Insider Threat Policy and Minimum Standards for Executive Branch Insider Threat Programs
Memorandum for the heads of executive departments and agencies
Subject: National Insider Threat Policy and Minimum Standards for Executive Branch Insider Threat Programs
This Presidential Memorandum transmits the National Insider Threat Policy and Minimum Standards for Executive Branch Insider Threat Programs (Minimum Standards) to provide direction and guidance to promote the development of effective insider threat programs within departments and agencies to deter, detect, and mitigate actions by employees who may represent a threat to national security. These threats encompass potential espionage, violent acts against the Government or the Nation, and unauthorized disclosure of classified information, including the vast amounts of classified data available on interconnected United States Government computer networks and systems.The Minimum Standards provide departments and agencies with the minimum elements necessary to establish effective insider threat programs. These elements include the capability to gather, integrate, and centrally analyze and respond to key threat-related information; monitor employee use of classified networks; provide the workforce with insider threat awareness training; and protect the civil liberties and privacy of all personnel.The resulting insider threat capabilities will strengthen the protection of classified information across the executive branch and reinforce our defenses against both adversaries and insiders who misuse their access and endanger our national security.


Duff zufolge stecken hinter dem gewünschten, blutigen Umsturz und der anschliessend geplanten Einführung des Kriegsrechtes in den USA vor allem die AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) und evangelikale Fanatiker.

Nun dies glaube ich eigentlich nicht. 


Es wird zwar immer wieder gesagt, dass die USA fest auf der Seite Israels stehen…..vor allem wegen des Einflusses der schon legendären Israel-Lobbie (AIPAC), die nach der festen Überzeugung vieler sogar so weit geht, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt.
Es stimmt durchaus, dass jüdische Persönlichkeiten in den USA grossen Einfluss haben. Etwa die Hälfte des aussenpolitisch tätigen und einflussreichsten US-amerikanischen Think-Tank, Council on Foreign Relations, sind Juden.
Mit dem politisch korrekten Ausdruck Israel-Lobbie kommt jedoch ein Trugschluss ins Spiel, dem meiner Meinung nach viele aufsitzen. Eigentlich sollte es heissen jüdische-Lobbie. (politisch nicht korrekt)
Diese jüdische-Lobbie ist aber eindeutig globalistisch und auf die eine oder andere Weise mit dem globalen Geldadel verzahnt. Diese haben keinerlei nationalstaatliche Interessen, im Gegenteil, alles nationalstaatliche soll zerschlagen und durch einen identifikations losen Multikulti-Mix weltweit ersetzt werden.
In diesem Sinne, wird Israel für die Globalisten zum Problem. Israel unterhält einekampfstarke Armee = Militarismus, heisst nur solche Einwanderer willkommen die zum eigenen Volk gehören = Rassismus, sperrt Angehörige eines Volkes mittels eines Zaunes/Mauer vom eigenen Staatsgebiet aus = Apartheid, weigert sich die Einwanderung von Moslems zu erlauben = Islamophobie.
Dies führt natürlich zu Problemen mit dem Rest der Welt, bei dem genau das Gegenteil verwirklicht werden soll, ja wo sich die Globalization allem Anschein nach, schon auf der Zielgerade befindet.
Zu glauben, dass sich die jüdische anglo-amerikanische Finanz- und Wirtschaftslobbie, von den national-zionistisch durchgestarteten Israelis, in die mit gewaltigen Aufwand an globalistischer und liberalpazifistischer Multikultiprobaganda aufbereiteten Suppe spucken lassen, der lebt im Reich der Fantasie.
Jüdische Interessen der Finanz- und Wirtschaftseliten und israelische Interessen (national-zionistisch) sind schon seit längerem nicht mehr identisch. 
Je weiter die Globalization fortschreitet, desto entberlicher wird der National-Zionismus, in anderen Worten Israel, dass ganz offensichtlich von den neoliberalen Globalisierern nur dazu gebraucht wurde und wird, um die Völker mit der Holocaust- und Antisemitismuskeule gefügig zu machen.
Es werden die Gedichte von Günter Grass presentiert, in welchen dieser Israel der Vorbereitung eines ilegalen Angriffskrieg gegen Iran, eventuell sogar mit Atom verdächtigt, ja bezichtigt und Mordechai Vanunu den Atomspion zum tragischen Helden werden läst. Henry Kissinger verkündet, dass es Israel in 10 Jahren nicht mehr geben wird und die versammelte US-Geheimdienstriege (16 an der Zahl) veröffentlichen eine 82-seitige Analyse, mit dem vielsagenden Titel "Vorbereitungen auf einen Nahen und Mittleren Osten ohne Israel".Obwohl man hier in Europa darüber nichts hört oder liest, wohl aus politischer Korrektheit oder wie auch immer, schlägt diese in den USA hohe Wellen. (google: "america preparing for a post-israel middle east". 13’ooo’ooo Resultate .)
Die US-Botschafterin bei der UNO legt zwar immer wieder gewissenhaft das US-Veto ein, wenn die Palästinenser etwas wollen, aber im gleichen Moment verurteilt sie massiv die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem und die deutsche Bundeskanzlerin Frau Merkel, stimmt bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen gegen Israel, als dieses mit überwältigender Mehrheit (174 Nationen) aufgefordert wurde, sein Atomprogramm offenzulegen und UN-Inspektoren Zugang zu gewähren.
Es erscheint ziemlich unwahrscheinlich, dass jüdische und anglo-amerikanische Finanz- und Wirtschaftslobbies, Israel unterstützen würden, wenn dies bedeutet, dass die Globalisierung der Welt eingestellt werden muss, oder zu mindest einen jahrzehnte langen Rückschlag erleidet. Lieber nehmen sie in Kauf, dass die jüdischen National-Zionisten, mit anderen Worten Israel, von den umliegenden Völkern ins Meer getrieben werden.

Viel mehr, scheint ein massiver Streit ausgebrochen zu sein, zwischen den Weltbeherrscher-Cliquen die das Ende ihres Traums vom Weltreich nicht akzeptierten können und der amerikanischen Finanz- und Wirtschaftelite die sich eher um eine weltweite wirtschaftliche Dominanz der USA und Globalisation bemühen. Die "Hard-liner", zu der die gesammte entmachtete Generalität gehört, stören massiv, mit ihrer Unterstützung von Terroristen, die verschiedenste Staaten (Libyen, Syrien, Irak, Jemen, Somalien und weitere mehr) zum Zweck der Errichtung eines Weltreiches balkanisieren sollen.

Der Säuberung in Washington war im Juli auch schon die Beseitigung von ausländischen Führungspersönlichkeiten vorausgegangen, die gegen die neue Politik und in der Schlacht von Damaskus beteiligt waren. Alles geschah so, als ob Obama dieses Aufräumen geschehen liess. Man denke zum Beispiel an den verfrühten Tod von General Omar Suleiman, Chef des ägyptischen Geheimdienstes am 19. Juli 2012(EGIA), der in einem US-Krankenhaus Diagnose holen kam oder an das tötliche Attentat gegen Prinz Bandar bin Sultan, Chef des saudischen Geheimdienstes auch im Juli 2012. 



Es bleibt Barack Obama nun überlassen, sein neues Kabinett zu bilden, um die Männer und Frauen zu finden, die in der Lage sind, seine neue Politik zu akzeptieren.

Noch vor der Ernennung des neuen Kabinetts entsteht bereits die politische Wende mit der Wiederaufnahme der geheimen Verhandlungen mit Teheran. In der Tat erfordert die neue Lage, die Isolationspolitik gegen den Iran aufzugeben und die islamische Republik als Regionalmacht anzuerkennen.

In diesem Sinne hat Israel von den USA in den letzten paar Monaten, des öffteren die rote Karte zum gewünschten Irankrieg gezeigt bekommen und hier Zbigniew Brzezinksi: "Wir [die USA] müssen nicht in den Krieg ziehen. Und wir [die USA] müssen das unseren israelischen Freunden sehr klar machen. Wir [die USA] werden nicht in den Krieg ziehen. Sie [die Israelis] werden nicht in den Krieg ziehen, indem sie über unseren Luftraum über dem Irak fliegen. Wir [die USA] werden sie [die Israelis] nicht unterstützen. Wenn sie es tun [die Israelis] werden sie alleine dastehen."

Um was gehts.?

Um den Bau einer Gaspipeline von den iranischen Pars-feldern über Irak, Syrien und durchs Mittelmeer nach Europa. Eine Investition von $ 10 Milliarden, die nur mit einem dauerhaften Frieden in der Region rentabel sein kann. 
Wieso wird dieses iranische Projekt für die USA wichtig.? 
Seit etlichen Jahren baut Russland [Gazprom] seine Dominanz im Energiebereich für Europa massiv aus. Mit dem zuletzt angekündigtem South Stream Projekt, festigt es sein Monopol und verhindert gleichzeitig, dass Gas aus einer westlichen Pipline (Nabucco), aus Zentralasien nach Europa fliessen könnte [Kein Gas mehr vorhanden, dass man kaufen könnte, da die russische Gazprom mit allen Lieferländer Zentralasiens Verträge abgeschlossen hat hier,ausser den iranischen.].
2015 soll das erste Gas durch die neue Verbindung strömen. Bis 2019 sollen insgesamt vier Leitungsstränge verlegt sein mit einer Gesamtkapazität von 63 Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr. 
Eine für die USA nicht hinnehmbare Situation
Offensichtlich sind die USA zur Erkenntniss gelangt, dass ein Krieg gegen den Iran (Lybien-Szenarium) die Monopolstellung der Russen nicht beeinträchdigen könnte, dass solch ein Unternehmen jahrzehntelangen Unfrieden in Iran, Irak und Syrien auslösen würde, und aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht einmal gewonnen werden könnte. 

Obama könnte den Plan, den der realistische Antony Blinken 1999 in Shepherdstown für Bill Clinton entwickelt hatte, wieder beleben: Frieden im Nahen Osten machen, mit Hilfe eines gewissen... Assad. inzwischen sieht es so aus, als wenn Antony Blinken der neue Berater für nationale Sicherheit werden könnte.

Wenn dann auch noch John Brennan (aktueller Berater für nationale Sicherheit), bekannt für seine besonders schmutzigen und brutalen Methoden, Direktor der CIA werden würde, dann wäre dies ein entgültiges aus der Dschihadisten, die für die Agentur (CIA) arbeiten und ein Rückbau der Beziehungen zu Saudiarabien, da dieses nicht mehr im Geringsten nützlich wäre.

Durchaus denkbar ist ausserdem das Obama, Jon Huntsman ein spezialisierter Asienkenner (Jon Huntsman war vor der Präsidentenkampagne, Obamas US-Botschafter in China), zum Job des US Aussenminister und Sen. John Kerry zum Job des US Verteidigungsminister beruft.

Viele meinen, dass Susan Rice (bisher US UNO-Botschafterin) die neue US-Aussenministerin werden wird. Nun das glaube ich nicht, weil die Frau einfach zu viele Skandale am Hals hat. Obama braucht die Republikaner innenpolitisch für seine Gesundsheits-, Banken- und Steuerreform, wieso sollte er sich mit den Republikanern streiten für Frau Rice. Dies wäre wahrlich konterproduktiv.

Die neue Außenpolitik Obama's wird den Nahen Osten in 2013 umwälzen und zwar in der entgegengesetzten Richtung, die von den westlichen Medien und den Golfstaaten angekündigt wurde. 

Dass heisst, wenn Obama den Versuch die US-Aussen- und Innenpolitik umzukrempeln überlebt. Er wäre nicht der erste US-Präsident, der solcherlei mit dem Leben bezahlt.

Wie auch immer, man sollte sich nicht zufest aufregen über US-Fugzeugträger sammt Begleitschiffen im Mittelmeer. Die sind schon seit eh und je, immer wieder mal im Mittelmeer gewesen. Es ist unwahrscheinlich, dass die USA irgendwie in den Syrienkonflikt eingreift und ein Krieg gegen Iran ist sowieso Nonsens. Lassen Sie sich von den Medien nicht verrückt machen, hinter den Kulissen laufen schon längst andere Pläne.