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Dienstag, 9. April 2013

Guantánamo zeigt Obamas Unmenschlichkeit


Wenn man einen Beweis benötigt, um den Unterschied zwischen den zahlreichen Wahlversprechen und den wirklichen Taten von Obama zu belegen, dann reicht es nur auf das skandalöse Gefängnis von Guantánamo hinzuweisen. Es sind mehr als 11 Jahre vergangen, ja 11 Jahre an Folter und illegaler Einkerkerung und 166 Gefangene sind noch dort und kein Ende ihrer Tortur ist in Sicht, obwohl Obama die Schliessung versprochen hat. Für 86 davon gibt es sogar ein Urteil zur Freilassung von einem US-Gericht, da völlig unschuldig irgendeines Verbrechens. Trotzdem dürfen sie die Hölle in der sie hausen nicht verlassen. 
An Händen und Füssen gefesselt werden die Gefangenen herumgeführt

Wenn so etwas in irgendeinem anderen „zivilisierten“ Land passieren würde, die Haltung von Menschen in einer militärischen Gefangenen- anlage ausserhalb jeder Gerichtsbarkeit, ohne Beweise ein Verbrechen begangen zu habe, ja sogar frei von jeder Schuld gesprochen, dann wäre die ganze Weltgemeinschaft aufgebracht und würde laut nach einem sofortigen Ende schreien. Aber hier nicht, denn Amerika und seine Friedensnobelpreisheiligkeit darf alles und keiner der westlichen „Partner“ hat das Rückgrat irgendeine Kritik zu üben.

Der Westen kommt mir wie ein keifendes und winselndes Wolfspack vor, wo alle den Schwanz vor dem Leitwolf einziehen, sich sofort auf den Rücken legen wenn er knurrt, aber dann um so wütender zubeissen und sich auf ein Opfer stürzen wenn dazu befohlen. Die NATO-Länder und andere Satelliten drumherum sind Befehlsempfänger, unterwürfige Lakaien, eine feige Bande an Söldnern. Bei Fuss, sitz und jetzt beiss zu! Washington kann tun und lassen was es will, nach Belieben Länder überfallen und sich an kein einziges internationales Gesetz halten.

Wo sind die Politiker in Europa, wo sind die vielen Organisationen die sich sonst für Menschenrechte einsetzen und wo sind die Medienheinis, die sonst riesig ihr Maul aufreissen und sich gar nicht mehr vor Zorn erholen können, wenn es um Menschenrechtsverletzungen in irgend- einem unliebsamen Land geht? Keinen Pieps hört man von ihnen wegen Guantánamo. Denn nur wir im Westen dürfen Leute von der Strasse weg entführen, in Geheimgefängnisse einsperren und foltern, und ohne ordentliches Gerichtsverfahren, ohne anwaltlicher Vertretung und ohne Urteil unbegrenzt einsperren, denn wir sind ja die Guten. Die anderen, die in unseren Augen bösen Länder, dürfen das selbstverständlich nicht und werden an den Pranger gestellt. 

Ich kann mich noch gut erinnern als ich den ersten Wahlkampf vom damaligen Senator Barack Obama für die Präsidentschaft beobachtete, wie er am 2. August 2007 ein Versprechen abgab, dass er ab dann immer und immer wieder während seiner 750 Millionen Dollar Kampagne vor den jubelnden Fans wiederholte: 

„Als Präsident werde ich Guantanamo schliessen, den Militärkommissions- akt zurückweisen und der Genfer-Konvention Folge leisten. Unsere Verfassung und unsere Militärjustizgesetze geben einen genügenden Rahmen um mit Terroristen umzugehen.“

Zur Erinnerung, was ist Obama vom Studium und vom Beruf her? Er hat Jura an der Harvard Law School studiert und hat sich auf das Verfassungsrecht spezialisiert. Ab 1993 arbeitete er in der auf Bürgerrechte spezialisierten Anwaltssozietät Miner, Barnhill and Galland. Bis 2004 lehrte er Verfassungsrecht an der University of Chicago.

Und dieser „Anwalt“ und „Bürgerrechtler“ verletzt alle Menschenrechte und bricht seine Wahlverspechen in dem er auch in seiner zweiten Amtszeit Guantánamo nicht schliesst? Als Präsident ist er gleichzeitig Oberkommandierender aller US-Streitkräfte und kann deshalb mit einem Befehl den Betrieb des Militärgefängnis auf Kuba beenden und die Gefangenen in ihre Heimatländer ausreisen lassen. Es gibt keine Ausreden warum er es nicht tun kann.

Die Insassen von Guantánamo sind in einen Hungerstreik getreten, um auf ihre unhaltbare Situation aufmerksam zu machen. Nicht nur weil sie nach 11 Jahren Gefangenschaft ohne verurteilt zu werden ihre Freilassung verlangen, sondern auch weil die Bedingungen im Gefängnis immer schlechter werden. Sie sind zur Erkenntnis gekommen, der einzige Weg wie sie jemals dort rauskommen ist als Leiche, entweder in dem sie Lebenslang bis zu ihrem Tod dort dahinvegetieren oder in dem sie sich das Leben nehmen. Mit dem Hungerstreik können sie wenigstens noch ein Symbol setzen.

Aber die US-Soldaten als Wächter lassen die Gefangenen nicht ihren Hungerstreik als Protest durchführen, sondern unterziehen sie der Tortur der Zwangsernährung. Wie ehemalige Insassen berichtet haben, wird man an einen Stuhl gefesselt, Kopf, Arme und Beine dabei fixiert damit man sich nicht bewegen kann. Dann führen die Schergen Schläuche durch die Nase und Mund ein und schütten eine Flüssigkeit durch, manchmal zu viel an dem man fast erstickt. Ganz klar eine weitere Form von Folter. Wann gestorben wird bestimmen die Wärter und nicht die Gefangenen. 

Warum hat Obama das Militärgefängnis in der exterritorialen Enklave auf Kuba nicht innerhalb von Tagen nach seiner Amtseinführung vor vier Jahren geschlossen, so wie er es im Wahlkampf versprochen hat? Er hat wohl einen Exekutivbefehl unterschrieben mit der Auflage innerhalb eines Jahres dies zu tun, was dann 2010 gewesen wäre, aber nichts ist passiert. Die Antwort lautet, Obama ist ein Lügner und ein Teufel in Engelsgestalt. Wie die meisten Politiker ist er durch falsche Versprechen, bewusster Täuschung und glatten Lügen an die Macht gekommen. Er hat ja auch versprochen sofort die Kriege seines Vorgängers zu beenden. Tatsächlich hat er weitere angefangen, wie in Libyen, Syrien und in mehreren afrikanischen Ländern.

Es gibt überhaupt keine legale Basis für eine weitere Inhaftierung. Wenn die Vereinigten Staaten ein Rechtsstaat wären, dann müssten die Gefangenen angeklagt werden, sich verteidigen können, die Kläger müssten hieb und stichfeste Beweise für eine Schuld vorlegen und ein Gericht dann ein Urteil fällen. Nur wenn man rechtskräftig verurteilt wurde darf man im Gefängnis sitzen, sonst muss man freigelassen werden. Aber die USA sind eben kein Rechtsstaat, sondern eine faschistische Konzerndiktatur, wo Willkür und der Polizeistaat herrscht. Recht hat die Staatsmacht, die mit der Waffe in der Hand drohen, erpressen und erzwingen kann. 

So gibt es 166 Gefangene in Guantánamo die jetzt vor lauter Verzweiflung im Hungerstreik sind und die Welt tut nichts dagegen. Sie sitzen in einem militärischen Foltergefängnis ohne jemals für irgendein Verbrechen verurteilt worden zu sein, ausserhalb jeder Legalität. Ausgerechnet der Staat, der sich als Führer der freien Welt und als demokratisch betitelt (lach), der sich wegen der Aufrechterhaltung der Menschenrechte überall auf der Welt so gerne einmischt, den Finger ständig auf andere zeigt und militärisch deshalb interveniert, handelt selber am kriminellsten.

Auch die Ausrede, kein Staat will die Gefangenen zu sich nehmen ist eine Lüge. Die russische Botschaft in Washington versucht schon seit 11 Jahren ihren Staatsbürger der widerrechtlich einsitz zu besuchen, um sein Wohlbefinden zu prüfen und seine Freilassung zu erwirken. Es wird aber den russischen Vertretern verweigert. Sollte es wirklich Fälle geben wo eine Rückkehr nicht möglich wäre, so gibt es zahlreiche Staaten die eine sichere Alternative anbieten.

Der UN-Hochkommisar für Menschenrechte, Navi Pillay, hat am Freitag alle Behörden der USA aufgefordert wegen der Schliessung von Guantánamo zusammenzuarbeiten und endlich vorwärts zu machen. Er sagte: "Die weitere unbegrenzte Einkerkerung der vielen Gefangenen ist ein klarer Bruch internationaler Gesetze." Pillay sagte weiter: "Ich bin tief enttäuscht, dass die US-Regierung bisher Guantánamo nicht geschlossen hat, obwohl sie sich mehrfach dazu verpflichtete dies zu tun." Es untegräbt die Stellung der Vereinigten Staaten als Verteidiger der Menschenrechte anderswo, wenn sie selber diese nicht einhalten, fügte er hinzu.

Neben der Illegalität und gebrochenen Versprechen kommt noch die finanzielle Seite hinzu. Jeder Gefangene kostet den amerikanischen Steuerzahlern 1 Millionen Dollar pro Jahr! Völlig irrsinnig solche horrende Kosten für den Betrieb eines Gefangenenlagers auszugeben wenn der Staat völlig überschuldet ist und sparen muss. 

Keine Frage, Guantánamo zeigt Obamas Unmenschlichkeit, was mit den Killerdrohnen die in seinem Auftrag Zivilisten aus der Luft ermorden noch zusätzlich bestätigt wird. Diesen Lügner und Mörder mit einem Nobelpreis für Frieden sogar im Voraus auszuzeichnen ist der Gipfel der Frechheit.

Der Diebstahl von Guthaben wird EU-Gesetz


Am vergangenen Samstag hat Olli Rehn, der EU-Kommissar zuständig für Wirtschaft und Währung, im finnischen TV gesagt, wer ein grösseres Guthaben bei einer Bank hat wird laut einem neuen EU-Gesetz in Zukunft den Verlust seines Geldes ertragen müssen, sollte die Bank in Schwierigkeiten geraten. Er fügte hinzu, die Enteignung die in Zypern stattfand war wohl eine Ausnahme, aber wer ein Guthaben bei einer Bank hat wird in Zukunft damit haften wenn eine Umstrukturierung oder Liquidierung durchgeführt wird. Rehn sagte im Interview mit YLE, es soll eine Hierarchie der Verluste gegeben, zuerst die Aktionäre, dann die Anleihenbesitzer und zum Schluss die Konteninhaber mit ihrem Geld. 
Olli Rehn im finnischen Fernsehen
Rehn sagte, die Europäische Kommission arbeitet gerade eine Direktive über die Sicherheit der Banken aus, welche die Haftung der Investoren und der Kunden einschliesst. Dies würde dann in die Gesetzgebung der Mitgliedsländer einfliessen.

Damit wir das alle richtig verstehen, Olli Rehn sagt damit, der Diebstahl der Bankguthaben in Zypern war wohl eine Ausnahme, aber jetzt wird diese Ausnahme zur Regel gemacht, in dem es in ein EU weites Gesetz festgeschrieben wird!!!

Zypern war demnach der Test, der erste Fall und weitere werden folgen, so sieht es aus. Da sich nach dem Raubzug an den Konten niemand gross aufgeregt hat und es keinen Sturm auf die Banken gab, hat die EU-Kommission erkannt, die Dummschafe können sie ohne Widerstand rasieren, also machen sie ein Gesetz daraus.

Was sagte der ehemalige Eurogruppenchef Jean-Claude Junker 1999 als generelle Vorgehensweise im EU-Politbüro?

"Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Ich sag ja schon lange, man bekommt das was man verdient … da die Bevölkerung der EU sich alles gefallen lässt, wird es immer schlimmer. Alle Menschen sitzen da wie betäubt, sind wie unter Drogen ruhig gestellt, es gibt keine natürlichen Reaktionen und Emotionen mehr.

Früher, als die Menschen noch normal reagierten, hätte es einen Aufstand gegeben. Aber heute … regungslose Zombies alle zusammen. Man kann ihnen das Geld stehlen und nichts passiert. So geht es schon seit der Einführung der Gemeinschaftswährung vor 11 Jahren.

Zuerst wurden die Preise umgerechnet zur D-Mark massiv erhöht, der erste Diebstahl. Dann wurden mit der Agenda 2010 die Löhne eingefroren und die Sozialhilfe erheblich gekürzt, während aber die Preise über die Jahre sich massiv erhöht haben.

Es wird ihnen das Geld schon lange über die Inflation gestohlen, mindestens 10 Prozent pro Jahr. Dann gibt es keine Zinsen auf Sparguthaben und auf die Altersrücklagen, was ein weiterer massiver Raubzug bedeutet. Und jetzt lassen sie sich sogar die direkte Enteignung des Gelds von den Konten gefallen.

Werft doch euer Geld gleich ins Klo, wenn ihr so eine gleichgültige Einstellung habt. Ihr schuftet wie verrückt, um Geld zu verdienen und dann kümmert es euch nicht, dass man euch dauernd beraubt? Das soll einer verstehen. 

Hallo, aus welche Grund soll man sein Geld bei einer Bank deponieren, wenn man keine Zinsen dafür bekommt, aber gleichzeitig das Risiko trägt alles zu verlieren wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät? Zinsen sind ein Ausdruck des Risikos. Entweder müssen die Zinsen massiv steigen, um den möglichen Verlust zu kompensieren, oder man muss sein Geld sofort abziehen. 

Die Investoren verlangen ja schliesslich auch von den Pleitestaaten wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal über 6 Prozent Zinsen für Geld, welches sie über die Staatsanleihen ihnen geben, eben wegen dem Verlustrisiko. Warum sind die Bankkunden so dumm und lassen sich mit fast nichts abspeisen, können aber wie in Zypern einen Grossteil des Guthaben verlieren?

In welchen Ländern ist die Gefahr einer Enteignung am grössten? Im Prinzip in allen in der Eurozone, aber ganz schlimm sieht es in Portugal, Irland und Slowenien aus. Die Banken dort stehen vor der Pleite (in Irland schon wieder) und die Bankkunden werden bald zur Kasse gebeten. Deshalb kann man denen nur raten, zieht sofort euer Geld ab.

Die sogenannte Einlagensicherung bis 100‘000 Euro ist sowieso eine Farce, denn genau die Institutionen, welche die Garantie dafür angeblich abgeben, also die EU und die EZB, sind auch die welche den Raub der Guthaben erzwingen. Was soll denn das für eine Sicherung sein? Die machen doch was sie wollen wenn es darauf ankommt.

Ihr müsst endlich verstehen, die Europäische Zentralbank (EZB) mit Mario (Goldman Sachs) Draghi als Chef hat nur eine Aufgabe, das gesamte Vermögen der Bevölkerung zu stehlen und der globalen Elite abzuliefern. Alles andere was erzählt wird sind nur Täuschung und Lügen, von wegen Geldwertstabilität (lach). Alle Zentralbanken dienen den 1% und beuten die 99% aus. Nur dafür sind sie geschaffen worden.

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl hat in einem Interview mit dem Journalisten Jens Peter Paul am 14. März 2002 in Berlin zugegeben, er hätte sich bei der Einführung des Euro wie ein Diktator benommen, wäre völlig undemokratisch vorgegangen, denn er wusste eine Volksabstimmung über den Euro wäre negativ ausgefallen. Kohl hat die deutsche Öffentlichkeit und die Verfassungsrichter bewusst getäuscht!

Kohl und alle aus der obersten Riege der Regierung und Wirtschaft wussten, die Südländer waren überhaupt nicht reif für die Gemenschaftswährung, durften gar nicht beitreten, sondern es war eine rein politische Entscheidung gegen jede Vernunft. Alle Verantwortlichen wussten, sie werden damit die Eurozone in ein fiskalisches Desaster führen, haben es aber trotzdem brutal durchgesetzt. 

Wenn nach all dem was wir heute wissen, nach den Problemen und Krisen, nach der ständigen Geldenwertung und Teuerung, nach dem Diebstahl von Steuergeldern und Enteignung der Guthaben zur Rettung von Banken, laut neuester Forsa-Umfrage 69 Prozent der Deutschen den Euro gut finden und nur 27 Prozent wieder die D-Mark wollen, dann kann ich nur den Kopf schütteln und sagen, dann gute Nacht und ihr habt es verdient alles zu verlieren und in der Scheisse zu landen. Jede weitere Mühe aufzuklären und zu warnen ist Perlen vor die Säue!

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Freiheit bedeutet zwischen ja oder nein sich entscheiden zu können. Wer nicht nein sagen kann ist nicht frei. Wenn von einem verlangt wird etwas zu tun oder herzugeben und man kann nicht ablehnen, dann ist man ein Sklave. Nur freie Menschen können nein sagen.

So werden Gefangene in Amerika gefoltert



Das folgende Video zeigt wie ein Insasse eines Gefängnis der sich nicht "korrekt" verhält misshandelt wird. Sein Vergehen, er hat einen Wärter angespuckt. Der leitende Beamte Hauptmann Shawn Welch sprüht sogar Pfefferspray ins Gesicht des an Händen und Füssen gefesselten Gefangenen. Paul Schlosser ruft dann, er kann nicht mehr atmen und er würde ersticken. Danach wird ihm sogar ein Knebel um das Gesicht gebunden, was seine Atmung noch mehr erschwert.
Paul Schlosser wird von Wärtern gefoltert
Die Szene hat sich am 10. Juni 2012 in der Strafanstalt von Windham im Bundesstaat Main ereignet. Diese Vorgehensweise und noch viel schlimmeres ist die Standardprozedur in amerikanischen Gefängnissen, wobei viele Gefangene in den letzten Jahren daran gestorben sind.

Paul Schlosser sitzt eine 7-jährige Haftstrafe wegen Raub ab. Vorher diente er als Sanitäter im US-Militär, leidet aber seit seiner Entlassung unter Depressionen. Vor dem besagten Tag sass er zwei Monate in Einzelhaft, worauf er sich aus Protest selbst Schnitte zufügte, was oft nach langer Isolation bei Gefangenen passiert. Weil er seine Bandagen entfernte und sich weigerte behandelt zu werden wurde er an den Stuhl gefesselt und erfuhr von Shawn Welch die folgende Sonderbehandlung.

Achtung, die Aufnahme ist nichts für schwache Nerven:



Übrigens, jeder der die Absicht hat ins "Land der Freiheit" für einen Urlaub zu reisen, man wird dort sehr schnell verhaftet und kommt wegen Kleinigkeiten ins Gefängnis. Zum Beispiel wegen Pinkeln in der Öffentlichkeit wenn man neben der Strasse hinter einem Baum schnell mal muss.

Wagt es auch ja nicht eine Anordnung eines Polizisten nicht sofort zu befolgen, wenn man zum Beispiel mit seinem Mietwagen angehalten wird. Eine falsche Bewegung die der Beamte als Angriff auslegt, wie den Führerschein aus der Tasche holen, und man wird erschossen. Die Polizei hat immer recht. Willkommen im faschistischen Terrorstaat!

Montag, 18. März 2013

Die Zypern-Enteignung ist das Ende der Demokratie



Was die EU-Offiziellen unter der Erpressung der deutschen Politiker als Rettungsplan für Zypern ausgearbeitet haben, ist die unverant- wortlichste und katastrophalste Entscheidung in der Finanz- und Währungsgeschichte seit dem II. Weltkrieg für Europa. Aufgeblasen mit blankem Hass gegen „die Russen“ und der in Deutschland extrem ausgeprägten Einstellung des Neid und der Missgunst, hat man mit Schadenfreude entschieden ALLEN Inhabern von Bankguthaben in Zypern einfach einen Teil des Geldes zu stehlen. Damit hat man den Hauptstützpfeiler der das Bankwesen aufrecht hält erheblich beschädigt, nämlich den Glauben, das Geld auf der Bank ist sicher vor einem Verlust. Die Retourkutsche wird noch kommen.
Protest am Samstag gegen die Enteignung vor einer Bank mit einem Bagger

Das Versprechen der Politiker, die Einlagen wären vom Staat bis zu 100'000 Euro garantiert, hat sich wieder als Lüge herausgestellt. Es ist genau umgekehrt, mit der Zwangsabgabe garantieren alle Bürger das Weiterleben des Staates, der sonst Bankrott wäre. Neben jedem Arbeiter und Angestellten wird jede Oma und jeder Opa und jedes Kind in Zypern, die einige Groschen sich erspart haben, zwangsenteignet und bis zu 10 Prozent vom Konto gestohlen. Wie sozial ist das denn? Wieso müssen alle Zyprioten für etwas zahlen was sie nicht angerichtet haben?

Damit kommt die Frage auf, wie sicher ist das Geld auf der Bank in der Eurozone? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht und in keiner Weise! Was sie in Zypern jetzt durchziehen, können sie in jedem Euroland demnächst machen. Auch in Deutschland. Damit hat die EU-Führung für jeden der wach und aufmerksam ist ganz klar das Startsignal für einen Sturm auf die Banken gegeben, speziell für die Menschen in den Krisenländern Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und sogar in Italien und Frankreich.

Wie ist es möglich, erst vor 18 Monaten haben die Banken in Zypern den Stresstest einwandfrei bestanden und jetzt sind sie pleite und müssen von den Bürgern durch eine Enteignung gerettet werden? Der Test wurden von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und von der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgeführt und das Resulat am 16. July 2011 veröffentlicht. Wieso werden die Verantwortlichen dieser Institutionen, die Zypern ein einwandfreies Gesundheitszeugnis ausgestellt haben, nicht zur Rechenschaft gezogen?

Es muss endlich die Wahrheit ausgesprochen werden. Hauptschuldige für die ganze Eurokrise ist die deutsche Bundesregierung und der Bundestag! Die lassen alles mit sich machen und dienen nur der Geldelite. Die deutsche Finanzmafia und die aggressive Exportindustrie hat den Euro gewollt, um damit ihre Beherrschung des einheitlichen Marktes über ganz Europa auszubauen und zu sichern. Die Politiker in Berlin sind nur ihre Marionetten, welche die imperialistischen Befehle der Finanz- und Industriekonzerne umsetzen. Die alles beherrschende Mantra lautet WACHSTUM, koste es was es wolle!!!

Mit der Agenda 2010 wurde Deutschland zu einem Billiglohnland im Vergleich zu allen anderen Ländern der Eurozone. So haben die Mitglieder der Gemeinschaftswährung ihren Wettbewerbsvorteil verloren, ging ihre Wirtschaft und Beschäftigung zurück, folglich auch die Steuereinnahmen und die Staaten mussten sich immer mehr verschulden. Die EZB und die deutschen Banken haben gerne billige Kredite vergeben, damit eine Schuldenwirtschaft floriert und weiterhin die Produkte aus Deutschland gekauft werden können, bis die Südländer über beide Ohren verschuldet waren.

Das Platzen der Kreditblase bewirkte den drohenden Zusammenbruch der Banken. Es mussten die Rettungsmassnahmen her, aber kein Cent der deutschen Rettungsgelder gingen an die notleidenden Länder. KEIN CENT!!! Was genau passiert ist, das Geld für die Länder wie Irland und Griechenland haben die deutschen Banken bekommen, sie wurden damit gerettet, und den Ländern nur eine noch höhere Schuldenlast aufgebürdet. Es ist eine Lüge wenn behauptet wird, Deutschland hätte die Peripherie gerettet. Es ist genau umgekehrt.



Die Krisenstaaten müssen Geld aufnehmen und sich damit verschulden, damit die deutschen Banken gerettet werden. Die Steuerzahler müssen die Rechnung begleichen, damit die Investoren ihre Verluste durch Fehlspekulation ausgeglichen bekommen. Die deutschen Politiker wissen das und tun aber so wie wenn die Krisenländer gerettet werden. Was in der Eurozone passiert, die privaten Risiken der Zocker werden auf die Staaten übertragen und der Staat wiederum holt sich das Geld von den Bürgern, entweder direkt so wie jetzt in Zypern oder durch Sparmassnahmen.

Dabei ist der Zwang, den Deutschland den Krisenländern aufgebürdet hat, ganz brutale und einschneidende Sparmassnahmen umzusetzen, ein Verbrechen. Damit ist eine Arbeitslosigkeit und Armut dort entstanden, die es in Europa noch nie gegeben hat. 27 Prozent ohne Job und unter den Jugendlichen mit über 50 Prozent noch schlimmer. Statt das Deutschland die Krisenländer aus dem Euro entlässt, damit sie sich wieder fangen können, werden sie mit Drohungen und Erpressungen zwangsmässig im Eurogefängnis gehalten. „Du kommst da nicht raus!“

Die deutschen Medien tragen ihren Teil zu dieser falschen Darstellung bei, wer wirklich die Krise verursacht hat, in dem sie auf unverschämter Weise von den „faulen Griechen“ sprechen, den „korrupten Italienern“ und den „nur Siesta feiernden Spaniern“. So fleissig sind die Deutschen auch wieder nicht und sie haben ganz vergessen, ihr Lebensstandard wurde auch mit Hilfe der Gastarbeiter erschaffen welche die Drecksarbeit erleidigten, die sonst keiner machen wollte.  

Jetzt sind sie gegen Zypern aufgehetzt worden, in dem man ihnen gesagt hat, eine Rettung des Inselstaates würde nur das Schwarzgeld der reichen Russen retten. Dabei sind das nur ein kleiner Teil der Bankkunden und es trifft auch andere Ausländer, wie 60'000 Briten die Konten dort haben. So hat der britische Premierminister Cameron bereits am Sonntag  gesagt, die 3'000 britischen Besatzungssoldaten und ihre Familienangehörigen die auf Zypern leben werden entschädigt, wenn ihnen Geld durch die Zwangsenteignung genommen wurde. Auch Präsident Putin wird das nicht einfach ohne Gegenmassnahme für seine Staatsbürger akzeptieren.

Anatoly Aksakov von der Vereinigung der Reginalbanken hat gegenüber Interfax bereits gesagt, "das Vertrauen in Zypern als sicherer Ort um Geld zu deponieren ist auf Null gefallen." Russische Investoren werden es sich überlegen ob sie weiter dort bleiben sollen. Wenn sie ihr Geld abziehen, dann bricht erst recht die Wirtschaft von Zypern zusammen. Weiter heisst es, Russland wird möglicherweise ein Abkommen mit Zypern aushandeln, um die Zwangsabgabe zu reduzieren oder ganz aufzuheben, als Gegenleistung für weitere finanzielle Hilfe.

Am Schluss werden nur die einfachen Bürger von Zypern leiden und alle Gewerbler, Ladenbesitzer und Firmen, denn alle mit Guthaben kommen dran. Die deutsche Presse und die Politiker haben aber den Eindruck erweckt, mit dem Raub trifft man nur „die Reichen“. Klar, wenn ein Grossteil der Deutschen auf tiefsten Harz IV Niveau dahinvegetieren, dann gehört jemand mit 1'000 Euro Ersparnissen schon zu den Reichen. Der blanke Neid und die Missgunst, die eine deutsche Krankheit geworden ist, kommt voll zum Vorschein. „Geil, ja die Zwangsabgabe ist richtig, denn als Harz IV hab ich ja nichts was man mir wegnehmen kann!“

Dann freut euch nicht zu früh, denn sie werden Harz IV streichen, so wie in Spanien und Griechenland, dort gibt es das gar nicht mehr wegen der Sparmassnahmen. Die Menschen leben auf der Strasse. Die Renten haben sie auf 300 Euro pro Monat reduziert. Wie soll man damit überleben? Wie kann man von Deutschland aus über die Not der Brüdern und Schwestern im Südeuropa lachen? Die totale Armut wird auch nach Deutschland kommen und dann gibts nichts mehr zu lachen.

Denn dieser Präzedenzfall der Zwangsenteignung von Bankguthaben in Zypern wird wie ein Bumerang zurückkommen und alle in der Eurozone treffen. Die Politiker benutzen das als Testfall. Wenn es in Zypern funktioniert dann werden sie es überall durchziehen, um die Staatsschulden zu sanieren. Dann werden die Deutschen an ihrer jetzigen Schadenfreude ersticken, wenn ihnen auch die Konten geräumt werden. „Ja ja, das kann bei uns nicht passieren,“ denken sie. Hallo, euer Irre im Rollstuhl wollte sogar 40 Prozent von den Konten plündern. Wartet nur bis nach der Bundestagswahl im Herbst, dann müsst ihr richtig bluten!

Wie gesagt, was in Zypern passiert ist ganz klar die Aufforderung an alle in den Krisenländern und überhaupt an alle in der Eurozone, sofort ihr Guthaben abzuziehen. Das Vertrauen ist weg und es ist nichts vor einer Enteignung sicher. Der Einlagenschutz von 100'000 Euro gilt nicht mehr, wenn er überhaupt jemals gegolten hat. Das war nur eine politische Aussage von Merkel damals 2010, um das dumme Volk zu beruhigen. Rechtlich ist diese „Garantie“ sowieso nicht bindend und kann gerichtlich nicht durchgesetzt werden.

Die Zypern-Enteigung zeigt zu was die EU-Führung und überhaupt die verbrecherische Elite fähig ist. Übernacht treffen sie eine Entscheidung wie in einer Diktatur und am nächsten Morgen kommt man nicht mehr an sein Geld bei der Bank ran. Kein Bankautomat funktioniert mehr in Zypern und die Schalter der Banken werden mindestens bis Mittwoch geschlossen bleiben. Das Guthaben ist dann um 7 oder 10 Prozent weniger.

Ich nenne das Kind beim Namen. Was die EU hier beschlossen hat ist ganz klar ein Diebstahl und das ist verboten! Die EU-Finanzminister, die EU-Regierungschefs, die EU-Führung, die Leitung der EZB, des IWF und wer immer noch dem zugestimmt hat muss wegen gemeinschaftlicher Planung eines Verbrechens angezeigt, verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Ohne ordentlichen Gerichtsbeschluss darf niemand enteignet werden. Schon gar nicht von einer kriminellen Vereinigung nicht gewählter Räuber und Diebe!

Ein ungeheuerlicher Vorgang, der alle Prinzipien der Demokratie, der Rechtstaatlichkeit und das Recht auf Privateigentum verletzt. So etwas würde man nur im Kommunismus erwarten, aber nicht in einem Rechtsstaat und einer freien Marktwirtschaft in der wir angeblich leben. Spätestens damit ist das Ende der Demokratie in der EU sichtbar geworden. Wer jetzt noch dieses kriminelle und undemokratische Gebilde unterstützt und gutheisst, ist ein Feind aller Menschen in Europa. Weg mit der EU und mit dem Euro!!!

Die einfachste Definition von Faschismus ist, wenn Konzerne die Regierungen sind. Und genau in so einer Gesellschaft leben wir, in einer faschistischen Konzerndiktatur. 


Zypern-Rettung zeigt, Bankkonten sind nicht sicher


Nach 10 Stunden Verhandlungen haben sich die Finanzminister der Eurozone und Vertreter des IWF und der EZB in der Nacht zum Samstag darauf geeinigt, Zypern 10 Milliarden Euro an Hilfe zu geben. Das einmalige an diesem Rettungsplan ist, diesmal zahlen alle Kunden die ein Guthaben bei einer Bank in Zypern haben ihren Anteil von 60 Prozent daran. Es wird ihnen einfach Geld vom Konto gestohlen. Das zeigt, Geld welches man den Banken anvertraut ist nicht mehr sicher und gehört einem gar nicht mehr sobald man es einzahlt.

Alle Kunden von Banken in Zypern werden gezwungen einen Verlust hinzunehmen, damit die Schuldenlast des Landes einigermassen tragbar wird. Das hat die Troika entschieden. Von jedem Konto mit mehr als 100'000 Euro wird eine Steuer von 9,9 Prozent einkassiert. Konten mit weniger Guthaben wird 6,75 Prozent genommen, sagte ein Sprecher der EU. Zukünftig sollen auch die Zinserträge der Guthaben mit 25 Prozent besteuert werden.

“Es ist kein angenehmes Resultat, speziell für die betroffenen Menschen,” sagte Michalis Sarris, Zyperns Finanzminister, den Reportern. „Aber wir glauben es ist im Vergleich zu anderen möglichen Lösungen das am wenigsten belastende.“

“Das ist eine ein für alle Mal Abgabe,” fügte Sarris hinzu und es sollte eine weitere Flucht von Kunden aus zyprischen Banken verhindern.  Die Massnahme solle „jegliche Zweifel über die Zukunft ausräumen,” sagte er.

Die zypriotischen Behörden haben sofort angefangen den Geldabfluss zu überwachen und ob es einen Sturm auf die Banken gibt, da am kommenden Dienstag die Zwangsabgabe ausgeführt wird, sagte ein Offizieller der EU.

Mit diesem Rettungspaket wurde ein neuer Präzedenzfall in der Eurozone geschaffen, in dem alle Bankkunden einen Verlust hinnehmen müssen. Eine bisherige Rettungsmassnahme für Griechenland zum Beispiel zwang die Besitzer von Staatsanleihen zu einem erheblichen Haircut. Damals erzählten auch die Vertreter der EU, es handle sich nur um eine einmalige Massnahme.

Griechen die ihr ganzes Arbeitsleben in eine Pensionskasse eingezahlt hatten, die das Geld in Staatsanleihen angelegt hatte, standen plötzlich durch den Haircut mit nichts mehr da. Man teilte ihnen lapidar mit, ihre ganze Altersversorgung wäre verschwunden. Mit einer völligen Armut als Zukunftsaussicht haben einige betroffene Rentner sich das Leben deshalb genommen.


Jeroen Dijsselbloem, der Präsident der Minister der Eurogruppe, sagte bei einer Pressekonferenz, bei der Einigung um Zypern zu helfen handle es sich um eine „politische Entscheidung“ und die Bedenken wären gross gewesen. Aber Dijsselbloem lehnte es ab eine Garantie zu geben, die Zwangsabgabe für Bankkunden in Zypern wird es in anderen Ländern in der Zukunft nicht geben!!!

Die Nachricht kam völlig überraschend für die Zyprioten, denn Präsident Nicos Anastasiades hatte noch versprochen, er würde keine Lösung akzeptieren, welche eine Verlustbeteiligung der Kontoinhaber beinhaltet. Das erinnert an die berühmte Aussage von Walter Ulbricht, „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Bei Politikern muss man immer vom Gegenteil ausgehen.

Wie der staatliche Rundfunk Zyperns CyBC meldete, wollte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sogar 40 Prozent der Bankguthaben rauben!!! Der zypriotische Finanzminister Michalis Sarris bestätigte das am Samstag und sagte, diese Forderung kam auch vom Internationalen Währungsfonds (IWF). 

Ha ha, ich wusste schon lange der ist irre! Wer jetzt noch glaubt, das Geld welches man auf der Bank hat ist sicher vor einem Zugriff durch den Staat, der ist völlig naiv. Wenn sie die Konten in Zypern abräumen können, dann werden sie es auch in anderen EU-Ländern als „Lösung“ durchführen. Wie sollen sonst die gigantischen Staatsschulden reduziert werden? Doch nur in dem man das Geld den Bürgern stiehlt.

Jeder Topf in den sie reingreifen können wird geplündert, dass ist das einzig sichere. Im "Notfall", um den Staat zu retten, werden die Guthaben auf der Bank, in Rentenfonds, Pensionskassen, Erlebens- versicherungen, Bausparkassen und wo immer sonst noch Ersparnisse rumliegen einfach geraubt und enteignet. Denn Staatsbürger heissen deshalb so, weil sie für den Staat mit allem was sie haben bürgen!


UPDATE - Wie aus Zypern gemeldet wird, fand ein Sturm auf die Banken nach der "Enteignungsverkündung" statt. Zahlreiche Menschen versuchten am Morgen ihre Konten bei den Banken zu räumen die Samstags offen sind. Sie wurden aber von Bankangestellten informiert, das Computersystem der Banken wäre ausser Betrieb gesetzt. Um einem Bankrun zuvorzukommen, wurden die entsprechenden Beträge auf allen Konten in der Nacht eingefroren. Das EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat nach den Verhandlungen in Brüssel gesagt: „Bevor die Banken wieder öffnen, wird die Abgabe abgezogen. Der Rest des Geldes ist frei verfügbar“.

Wie gnädig von der EZB, von der Europäischen Zwangsenteignungs Bank. Daran sieht man wie schnell so etwas gehen kann. Am Abend geht man mit dem Glauben ins Bett, die Ersparnisse sind sicher und gehören einem, und am Morgen steht man auf, kommt an sein Geld nicht mehr ran und ist enteignet. Wie kann man ohne einem Gesetz von oben herab so etwas einfach beschliessen, von Leuten die niemand gewählt hat? Und dann leugnen noch Leute, die EU ist eine Diktatur!

Das Mindeste was man als Lehre aus dieser "Konteneinfrierung" ziehen kann ist, man sollte immer eine Bargeldreserve zu Hause haben. Sonst steht man als Dummer vor dem Bankautomat oder Bankeingang wo dann steht: "Wegen zu geschlossen!"

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Zypern-Rettung zeigt, Bankkonten sind nicht sicher http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/03/zypern-rettung-zeigt-bankkonten-sind.html#ixzz2NwWQW8za

Niederlande von Terroristen aus Syrien bedroht


Der nationale Koordinator für Terrorismusbekämpfung und Sicherheit (NCTV) der Niederlanden, Dick Schoof, hat am Mittwoch die Terror- bedrohung des Landes auf die zweithöchste Stufe gestellt. Als Grund hat er angegeben, niederländische Staatsbürger moslemischen Glaubens die in Syrien gekämpft haben kommen radikalisiert zurück. Diese „Dschihad-Touristen“ könnten genau den gleichen Terror verbreiten wie in Syrien. Die Gefahr besteht, dass der Anlass der Krönung von Prinz Willem-Alexander zum König, weswegen hunderttausende Menschen nach Amsterdam strömen werden, für Terroranschläge benutzt wird.

„Die Chance eines Angriffs in den Niederlanden oder gegen holländische Interessen im Ausland sind gestiegen,“ sagte Shoof in einer Verlautbarung. „Diese ‚Dschihad-Touristen’ kommen hoch radikalisiert in die Niederlande zurück, mit einem starken Wunsch Gewalt auszuüben, deshalb stellen sie eine grosse Gefahr für das Land dar,“ fügte er hinzu.

Shoof sagte, fast 100 Leute sind von den Niederlanden nach Afrika und in den Nahen Osten gereist, um in den Konflikten zu kämpfen – viele mehr von ganz Europa. Sie kommen mit Terrorerfahrung zurück und könnten die Idee haben, wie in Syrien auch einen Krieg gegen die niederländische Regierung und Gesellschaft zu starten. 

Die Terrorwarnstufe in den Niederlanden ist deshalb seit Mittwoch von „begrenzt“ auf die zweithöchste Stufe „erheblich“ gestellt worden. Dies bedeutet in erster Linie, dass staatliche Gebäude des Landes im In- und Ausland strenger bewacht werden. Ausserdem werden die Rückkehrer von den Sicherheitsbehörden und Geheimdienst überwacht.

Es wird seit einiger Zeit beobachtet, dass aus den Niederlanden und anderen EU-Ländern vermehrt moslemische Jugendliche in afrikanische Länder oder nach Syrien gereist sind, um für den Dschihad zu kämpfen. Die niederländischen Behörden haben das Problem entdeckt, weil eine steigende Anzahl an Anzeigen bei der Polizei von Eltern einging, die ihre Kinder als vermisst meldeten, die nur zwischen 15 und 20 Jahre alt sind.


„Davon sind die Sicherheitsdienste aufgeschreckt worden“, so Terrorismus- expertin Prof. Dr. Beatrice de Graaf von der Universität Leiden in einem Interview mit dem NRC Handelsblad. Die Dschihadisten sind sehr jung und könnten radikalisiert, traumatisiert und mit grosser Gewaltbereit- schaft in die Niederlande zurückkehren, so die Aussage der Behörden.

Es handelt sich um Jugendliche mit marokkanischen, türkischen oder kurdischen Migrationshintergrund. Mehrere Dutzend von ihnen seien nach Aussage des Terrorismuskoordinators Dick Schoof bereits jetzt in die Niederlande zurückgekehrt und eventuell bereit mit dem Gelernten Anschläge zu verüben.

Damit hat die Ironie voll zugeschlagen. Einerseits rekrutieren und bewaffnen die NATO-Staaten die Islamisten, die für die Freie Syrische Armee (FSA) in Syrien den Terror verbreiten, um Assad zu stürzen. Auf der anderen Seite haben sie damit Terroristen gezüchtet die mit Kampferfahrung und völlig abgebrüht zurückkommen und hier das gleiche tun. Die Türkei dient dabei als Sammelpunkt und Ausgangsort für die Terroristen.

Von diesem „Bumerang“ habe ich in mehreren Artikeln gewarnt und darauf hingewiesen, der Westen erschafft den Terrorismus selber den er bekämpft. So wie in Mali, wo die Dchihadisten vorher vom Westen ausgebildet, bewaffnet und dazu benutzt wurden, um in Libyen Gaddafi zu stürzen. Mit den Waffen sind sie nach Mali gezogen und haben dort geewütet. Deshalb müssen die Franzosen sie jetzt zurückdrängen und bekämpfen.

Der Hund beisst die Hand die ihn füttert, oder wie Goethe in seiner Ballade „Der Zauberlehrling“ schrieb – „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“

Der Beweis, Medien werden zentral gesteuert



Unsere Medienlandschaft ist mittlerweile so kontrolliert, dass die Komiker und Satiriker die einzigen die übriggeblieben sind, die noch die Wahrheit im Fernsehen bringen dürfen. Zum Beispiel "Neues aus der Anstalt" im deutschen Fernsehen, eine politische Kabarett-Sendung die noch sagt was wirklich passiert und es kritisch beleuchtet.

Die Medienhuren Profijournalisten haben das schon lange aufgeben, sind im Bett mit den Machthabern und bringen nur noch Propaganda, Desinformation oder glatte Lügen. Deswegen heissen sie auch "Eingebettete Journalisten", wie Klaus Cleber.

Conan O’Brien ist ein bekannter US-amerikanischer Talkshow-Moderator und Komiker. Er hat in seiner satirischen Sendung etwas gezeigt, was eigentlich Medienkritiker aufzeigen müssten. Nämlich, wie eine Nachricht in der Tagesschau exakt Wort für Wort über alle Sender geht.

In seinem Beispiel hat er die Nachrichtensendung von 14 verschiedenen TV-Sendern zusammengeschnitten, die genau den selben Satz benutzen. Der Beweis, die Medien werden zentral gesteuert und der Text zum Ablesen vorgeschrieben.

In diesem Fall geht es um die Nachricht, das Benzin ist teuerer geworden. Der Satz den alle 14 Nachrichtensprecher von 14 verschiedenen TV-Sendern ablesen lautet:

"You don't need us to tell you that gas prices are back on the rise!"


FSA-Söldner verüben schlimmste Massaker in Syrien


Wir wissen schon lange, dass die meisten Söldner der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) sich aus Tschihadisten aus den verschiedenen moslemischen Ländern zusammensetzen. Es handelt sich nicht um einen Bürgerkrieg, wie uns die Medien dauernd erzählen, sondern um einen vom Ausland durchgeführte Invasion und Umsturzversuch, finanziert und ausgerüstet von Saudi Arabien und Katar, mit kräftiger Unterstützung der Türkei und Jordanien sowie der NATO-Staaten. Es geht wieder um einen westlichen "Regimewechsel" mit Hilfe der übelsten Terroristen die eingeschleust werden und dabei die schlimmsten Verbrechen an der syrischen Zivilbevölkerung begehen.

Im folgendem Video sieht man Grausamkeiten die unbeschreiblich sind. Man sieht wie Mitglieder der FSA bestehend aus Libyer, Tunesier und Tschetschenen gefangene syrische Zivilisten die gefesselt am Boden liegen zuerst erschiessen und dann die Köpfe abschneiden. Danach schmeissen sie die Leichen in ein Massengrab. 

Es ist auf Russisch mit kaukasischem Akzent zu hören: "Подожди, подожди, а кто закапывать будет?" oder auf Deutsch "Warten, warten, und wer wird begraben werden?"

Das Video ist so schlimm ich kann es nicht aufschalten.

Wer es auf eigene Gefahr sehen will, hier ist der Link.

Über solche grausamste Massaker von Seiten der FSA berichten die westlichen Medien nicht. Es werden uns wohl ständig die Filmaufnahmen über Hinrichtungen der SS-Sonderkommandos aus dem II. Weltkrieg gezeigt, aber die gleichen und noch schlimmere Massentötungen an Zivilisten die jetzt und heute in Syrien passieren nicht. Fragt die Sender SRF, ORF, ARD und das ZDF warum nicht? Die FSA macht die Videos ja selber als Trophäen und zur Abschreckung.

Verbrechen sind Verbrechen, egal wer sie begeht! Wer diese verheimlicht, leugnet, duldet oder ermöglicht macht sich mitschuldig.

Das Motiv der saudischen Wahhabiten ist es die verhassten "Ungläubigen" und das säkulare syrische Staatssystem auszuradieren. Deshalb die Kooperation der radikal islamischen Kämpfer mit dem Westen. Was wir hier sehen wird allen Gefangenen passieren, die in die Hände der FSA-Extremisten fallen, sollten sie die Macht in Syrien übernehmen. Die 1 Million Flüchtlinge gibt es hauptsächlich wegen der Angst vor ihnen und weil ihre Wohnungen und Häuser wegen der Kämpfe zerstört sind.

Dienstag, 5. März 2013

Arbeit im 21.Jahrhundert - oder Des Arbeiters Tod.


Water makes Money (deutsch)

Water Makes Money - Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen...



*** Zensur! Wird der Film verboten? Siehe: watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess***
Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.
Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein Veolia – erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen Crashs in der Geschichte Frankreichs aus Vivendi Universal entstanden – ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der Welt der privaten Wasserversorgung.
Auch in Deutschland hat Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand…
Water makes Money (deutsch)
Spenden via PayPal unter: www.watermakesmoney.com/
Ein deutsch-französische Koproduktion von Leslie Franke und Herdolor Lorenz
in Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane Hansen
Jahr: 2011
Länge: 90Min.
Technik:HDcam (16:9)

Dienstag, 26. Februar 2013

Iranphobischer Film mit Oscar ausgezeichnet



Schon seit langem beherrscht die Iranphobie die Aussenpolitik von Amerika und von Europa. Es wird ständig behauptet, eine Gefahr geht vom Iran aus und es handelt sich um ein völlig irrationales Regime das Atomwaffen haben will, um seine Nachbarn und speziell Israel zu vernichten. Diese Behauptung stellen die Politiker diesseits und jenseits des Atlantiks schon seit 25 Jahren auf, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt und alle Fakten dagegen sprechen. Hollywood und die Medien generell werden benutzt, um diese unbegründete Angstmacherei und dieses Feindbild in die Köpfe des westlichen Publikums zu hämmern.
Was für eine Überraschung. Der Mitproduzent von Argo ist George Clooney, Mitglied der Council on Foreign Relations und damit einem Kriegshetzerverein, der offen einen Angriff auf den Iran befürwortet.

Die Auszeichnung von „Argo“ gestern mit dem Oscar hat nichts damit zu tun, dieser Streifen wäre wirklich der beste Film des Jahres. Künstlerisch völlig lächerlich im Vergleich zu Les Misérables und Lincoln. Sondern es geht wieder nur um eine Meinungsmanipulation mit politischer falscher Darstellung. Deshalb wurde dieses Machwerk zum Sieger erklärt.

Um die Lügenbotschaft noch mehr ins Bewusstsein zu stossen wurde der Oscar-Sieg von „Argo“ sogar live aus dem Weissen Haus von der zugeschalteten Präsidentengattin Michelle Obama dem Millionen- publikum verkündet. Na ja, wenn die First Lady den Film ihren Segen gibt, dann muss er ja gut sein und was darin erzählt wird stimmen.

Vordergründig geht es im Film um eine spektakuläre Befreiungsaktion von US-Diplomaten nach der Besetzung der US-Botschaft während der Wirren im Iran nach dem Sturz des Schahs 1979. Der CIA Agent Antonio Mendez (gespielt von Ben Affleck) wird als Held glorifiziert, sowie der amerikanische Geheimdienstapparat überhaupt, in dem sie Diplomaten aus der Botschaft mit Täuschung und Tricks herausschmuggeln und ausser Landes bringen.

Die Iraner wiederum werden als primitiv, überemotional, irrational, verrückt und teuflisch dargestellt. Eine typische schwarz-weiss Zeichnung. Die CIA-Agenten und ihre Helfer sind die guten Patrioten und die Iraner die Bösewichte überhaupt. Das hat Hollywood immer schon gemacht, angefangen mit den blutrünstigen Indianern gegen die braven weissen Siedler, die kriminellen Gangster gegen die integeren Beamten des FBI, die bösen Nazis gegen die heldenhaften US-Soldaten, die hinterhältigen Japaner gegen die tapferen Marines, die üblen Kommunisten gegen die smarten Geheimagenten und die moslemischen Terroristen gegen die patriotischen Heimatverteidiger.

Die Bösen sind natürlich immer die anderen, gegen die sich das freiheitsliebende und ach so gute Amerika verteidigen muss. Wer immer der Sieger ist, der auch noch das hübsche Mädchen im Happy End bekommt, muss man gar nicht fragen. Auch „Argo“ ist nach diesem Klischeemuster gestrickt und gibt dem Publikum das „zu schön um wahr zu sein“ Gefühl, die ihre bereits vorhandenen gehirngewaschene einseitige Meinung gegen den Iran noch bestätigt bekommt.

Es wird behauptet, „Argo“ basiert auf wahre Begebenheiten. Es wurden angeblich sechs US-Diplomaten mit kanadischen Reisepässen ausgestat- tet sowie durch die CIA gefälschte iranische Visa darin eingetragen. Der Experte für verdeckte Missionen und Rettungsoperationen, Antonio Mendez, kommt auf die Idee, die Gruppe als Filmteam auf der Suche nach geeigneten Drehorten für eine Science-Fiction-Produktion auszugeben.

Als Filmtitel wählte man „Argo“. Um die Glaubwürdigkeit des gefakten Filmprojekts zu erhöhen, wird in Los Angeles eine Produktionsfirma „Studio Six“ eingerichtet und auch Werbeanzeigen für den Film geschaltet. Die dummen Iraner werden damit getäuscht und die US-Diplomaten besteigen mit den kanadischen Pässen Flug 363 der Swissair nach Zürich und kommen dort sicher an, wo sie von der CIA empfangen werden.

Interessant ist, der ehemalige Botschafter Kanadas im Iran, Ken Taylor, hat den Film „Argo“ heftig kritisiert und gesagt, „die Macher haben keine Ahnung von was sie reden“. Taylor sagte, die wahre Geschichte wäre gar nicht so abgelaufen. Die Rolle Kanadas wurde im Film verniedlicht und die der CIA völlig aufgebauscht. Ausserdem, die schwarz-weiss Darstellung der Iraner und die erfundenen Szenen charakterisieren nicht die Menschen richtig, wie zum Beispiel ihre Gastfreundschaft und ihren Gerechtigkeitssinn.

Auch die britischen Diplomaten sind über die Unwahrheiten im Film aufgebracht. Der britische Botschafter damals in Teheran, Sir John Graham, sagte dazu: "Als ich von dem Film hörte war ich ziemlich verärgert." Sir John meint, „Argo“ wird die akzeptierte Version der Geschichte werden, was aber eine Fälschung ist. Sir David Meiers, damals auch Mitglied der britischen Botschaft, kommentierte den Film mit den Worten: "Es hat nichts mit den Fakten zu tun. Es ist keine wahre Geschichte."

Das ganze Ende des Films ist reine Fiktion und hat mit dem wie es wirklich abgelaufen ist nichts zu tun. Die Fahrt zum Flughafen wird als dramatischer Hindernislauf dargestellt, wo in jeder Sekunde die Flucht schieflaufen kann, weil die böse Republikanische Garde sie entdecken könnte. Auch am Schluss der Versuch das Flugzeug am Start zu hindern ist reine Fantasie. In Wirklichkeit lief die Abreise völlig ruhig und reibungslos ab und die Maschine startete planmässig.

Im Film gibt es auch eine Szene wo iranische Frauen verschleiert sind und militärische Uniformen auf der Strasse tragen. So etwas hat es im Iran nach der Revolution nie gegeben. Offensichtlich geht es darum den Iran einerseits als frauenfeindlich aber auch als martialisch darzustellen. Eine komplette Erfindung des Filmemachers was weder authentisch ist noch zur Kunst beiträgt, sondern nur zur Typisierung und Dämonisierung der Iraner.

Apropos Kunst, der Film ist auch aus dramaturgischer Sicht nicht die höchste Auszeichnung durch einen Oscar wert. Er ist ein Propaganda- streifen der bei einem wirklichen Filmfan nur Gähnen bewirkt, weil schlecht strukturiert und oberflächlich inszeniert. Aufregend können ihn nur Leute finden, die ihn aus einer ideologischen, politischen und antiiranischen Sicht betrachten, die sich mit jedem Mist zufriedengeben, Hauptsache die Iraner werden schlecht dargestellt.

Der Film will am Anfang den Eindruck erwecken, er sei ausgewogen, in dem ein Sprecher auf den Sturz des demokratisch gewählten Premier- minister Mohammad Mossadegh durch die CIA hinweist. Nur, die Erwähnung dieses von der CIA durchgeführten „Regimewechsel“ und Einsetzung des Schah als proamerikanischen Diktator, macht den Film überhaupt nicht ausgewogen. Er versucht die Zuschauer zu überzeugen, wie gut doch die CIA ist und wie böse die Iraner. Die Sympathie wird auf die CIA-Agenten gelenkt und die iranische Bevölkerung im negativen Licht gezeigt.

Tatsache ist, an dem ganzen Unglück und Leiden, welches der iranischen Bevölkerung widerfuhr, sind alleine die amerikanische Regierung und ihre Vollstrecker bei der CIA schuld. Die "Operation Ajax" war der erste von aussen inszenierte Regierungsumsturz der CIA nach dem II. WK in einer ganzen Reihe die danach weltweit folgte, wobei CIA-Direktor Allen W. Dulles 1953 ein Millionenbudget bereitgestellt, um Mossadegh zu stürzen. Er hatte nämlich die Verstaatlichung der Ölindustrie veranlasst, was Washington und London überhaupt nicht dulden wollten. Deshalb musste er weg und durch das Terrorregime des Schah ersetzt werden.

Was der Film auch verschweigt ist der Grund für die Stürmung der amerikanischen Botschaft in Teheran durch Studenten am 4. November 1979 im Verlauf der Islamischen Revolution und dessen Besetzung. Wie in den meisten Ländern heute war auch im Iran die US-Botschaft damals die eigentliche Regierungszentrale des Landes. Der US-Botschafter, seine Diplomaten, Militärattachés, Geheimdienstagenten und Mitarbeiter haben das Land in Wirklichkeit regiert und dem Schah und seinen Ministern die Befehle erteilt. Die Errichtung der berüchtigte Geheimpolizei SAVAK geschah auch unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad. 

Jeder Iraner wusste, die US-Botschaft war der Ursprung allen Übels, war die wirkliche Machtzentrale und von dort liefen die Fäden zur Regierung, zum Militär, zur Polizei und zum Geheimdienst. Sie waren die Unterdrückung, Zensur, Willkür, Folter und Morde satt, die von der US-Botschaft im Endeffekt ausging. Deshalb war die Wut so gross und deshalb wurde die Botschaft von den Studenten gestürmt und die 52 US-Diplomaten 444 Tage lang bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten. Das erwähnt der Film alles nicht.

Deshalb waren die Botschaftsangehörigen keine Helden, die man befreien musste, sondern sie waren Teil einer höchst kriminellen Organisation, die als Fremde mit Hilfe ihrer Marionette den Schah und den Unterdrückungsapparat eine Diktatur unterhielten, damit die amerikanischen und britischen Ölkonzerne die Bodenschätze des Landes ausplündern konnten. Die Iraner befreiten sich von diesem üblen amerikanischen Marionettenregime durch die Islamische Revolution. Sie verlangten auch durch die Besetzung der Botschaft die Auslieferung des Schah, der nach Amerika geflüchtet war und so sich der Gerechtigkeit enzog.

Von US-Botschaften, welche die wirkliche Regierung eines Landes darstellen, können auch die lateinamerikanischen Länder ein Lied singen, so viele Regierungen hat die CIA dort gestürzt. Präsident Rafael Correa von Ecuador antwortete im Mai 2012 auf die Frage von Julian Assange: „Was ist die Perspektive aus Sicht Ecuadors auf die Vereinigten Staaten? Wie sehen die Menschen den Einfluss der USA in Südamerika und in Ecuador?“ Correa: „Das einzige Land welches keinen Umsturz erleben kann sind die Vereinigten Staaten selber, weil sie keine US-Botschaft haben.“

Auch Deutschland wird von der US-Botschaft regiert. Merkel muss sich die Erlaubnis für alles von dort holen und der Botschafter sagt ihr genau bis wohin sie gehen darf und wo nicht. In Österreich und der Schweiz genau so. Die US-Botschafter mischen sich ständig in die Innenpolitik beider Staaten ein und melden sich wenn ihnen was nicht passt. Wenn nur die geringste Annährung an den Iran erfolgt klingelt sofort das Telefon. "No you can't" heisst es dann.

Der Film „Argo“ stellt die Geschichte völlig auf den Kopf. In Wirklichkeit waren die Iraner die Guten die sich von einer Diktatur befreit hatten und die Amerikaner die Bösen, die diese Diktatur durch einen Putsch eingeführt und aufrecht erhalten haben. Aber wir wissen, Hollywood dient hauptsächlich zur Geschichtsfälschung und zur Erschaffung von Feindbildern. Es soll Hass, Rache und Unfrieden damit unter den Menschen geschürt werden, damit man Kriege führen kann.

Nur, jeder der den Iran bereist wird völlig überrascht sein, wie dieses Bild das uns Hollywood, die Medien und die Politiker dauernd eintrichtern völlig falsch ist. Wie ruhig, freundlich, offenherzig, rücksichtsvoll, hilfsbereit und höchst zivilisiert die Iraner wirklich sind. Wer sie trifft und mit ihnen spricht wird Menschen erleben die nur eines wollen, in Frieden ihre Lebensweise ausüben, ohne Einmischung und Diktat von aussen und ohne noch einen Krieg. Darunter haben sie lange genug gelitten.

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Der freche TED sagte während der Oscar-Präsentation, man muss "Araber" sein, um in Hollywood erfolgreich arbeiten zu können. Abraham Foxman vom ADL protestierte am Montag gegen diese "anti-arabische" Behauptung:



Donnerstag, 21. Februar 2013

Warum wir Rinder, aber keine Hunde essen


Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen: Karnismus – Eine Einführung...
Die meisten Menschen glauben: Fleischessen ist normal, natürlich und nützlich. Nur wenn das falsche Tier auf dem Teller liegt, regen sie sich auf. US-Psychologin Melanie Joy erklärt, wie sie das rechtfertigen und was Fleischkonsum mit der Ausbeutung von Menschen zu tun hat.

Manche Tiere sind des Menschen bester Freund, andere landen auf dem Teller. Wenn man mal das falsche Tier serviert bekommt - das zeigt der aktuelle Pferdefleisch-Skandal - ist der Aufschrei groß. Warum das so ist, hat die US-amerikanische Psychologie- und Soziologie-Professorin an der Universität Boston, Melanie Joy, in ihrem Buch "Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen" (erscheint am 15. Mai auf deutsch) untersucht. Ein Gespräch.
Moderator: Frau Joy, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit der Psychologie des Fleischessens. Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal in ein Stück totes Tier gebissen?
Melanie Joy: Das war 1989, als ich einen mit Bakterien verseuchten Hamburger gegessen hatte und im Krankenhaus gelandet war. Danach hatte ich keine Lust mehr auf Fleisch und beschäftigte mich mehr und mehr mit den Verhältnissen in der Fleischindustrie. Dabei stellte ich fest, dass Fleisch essen im Gegensatz zu meinen ethischen Grundprinzipien steht.
Anschließend haben Sie sich beruflich mit dem Thema Fleischkonsum beschäftigt. Was haben Sie herausgefunden?
Für meine Doktorarbeit hatte ich Leute aus der Fleischindustrie, Menschen, die ihre eigenen Tiere züchten und schlachten, "normale" Fleisch-Konsumenten, aber auch Vegetarier interviewt. Ich stellte fest, dass eigentlich alle von ihnen sich auf irgendeiner Ebene unwohl dabei fühlten, Tieren Leid zuzufügen. Aber es gab eine psychologische Trennung zwischen diesem Unwohlsein und ihrem Verhalten. Um diesen moralischen Widerspruch zu aufzulösen, benutzten sie verschiedene psychologische Verteidigungsmechanismen. Das Ganze kann man mit einem unsichtbaren Glaubenssystem vergleichen, das von allen internalisiert ist, die in dieses System hineingeboren werden. Ich habe es "Karnismus" getauft.
Was macht dieses Glaubenssystem mit uns?
Die meisten Menschen haben Mitgefühl mit Tieren. Trotzdem essen sie ihre Körperteile regelmäßig. Das geht nur, weil uns der Karnismus lehrt, nicht zu fühlen. Das ganze System ist darauf angelegt, unser Bewusstsein und unsere Empathie zu blockieren.
Und weil unsere Empathie nicht total blockiert wird, essen wir nur bestimmte Tiere, während wir andere als Haustiere halten und eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen?
Genau. Mit der einen Hand essen wir einen Burger, während wir mit der anderen unseren Hund streicheln. In unserem Kulturkreis lieben zum Beispiel viele Menschen Hunde und behandeln sie teilweise wie Familienmitglieder. Aber wir essen Schweine und tragen die Haut von Kühen. Dabei sind Schweine und Kühe mindestens genauso intelligent wie Hunde und haben die gleiche Fähigkeit, Emotionen und Leid zu erleben. Dieser Widerspruch ist den meisten überhaupt nicht bewusst. Der dahinter liegende Mechanismus findet sich übrigens auch in menschlichen Ausbeutungsverhältnissen. Manche Leute bombardieren wir, andere retten wir. Manche werden versklavt, andere verherrlicht. Der Unterschied hat aber nichts mit dem Individuum an sich zu tun. Der Unterschied hat etwas mit unserer Wahrnehmung der Gruppe zu tun, zu der sie gehören.
Erzählen Sie uns etwas über die verschiedenen Verteidigungsmechanismen des Karnismus.
Der erste Mechanismus ist das Leugnen. Wenn wir leugnen, dass es ein Problem gibt, müssen wir auch nichts dagegen machen. Das Leugnen drückt sich zum Beispiel darin aus, dass wir die gesamte Tierproduktion, die Schlachtfabriken und so weiter, so gut wie nie zu sehen bekommen. Dabei ist die moderne Fleischindustrie wohl eine der brutalsten Praktiken der Menschheitsgeschichte. Jedes Jahr werden allein in den USA rund zehn Milliarden Tiere wegen ihres Fleisches getötet. Diese Tiere leben häufig in furchtbaren Verhältnissen, eingezwängt in Laufställen und Käfigen, behandelt wie lebende Maschinen, wie Produktionseinheiten. Diese Opfer werden von uns ferngehalten. Aber es gibt noch andere Verteidigungsmechanismen, ich nenne sie die drei "N"s: Dass Fleischessen normal, notwendig und natürlich sei. Solche Argumente wurden übrigens auch benutzt, um andere gewalttätige Praktiken, wie die Sklaverei oder das Patriarchat, zu rechtfertigen.
Lassen Sie uns über die drei "N"s reden: Warum soll es nicht normal sein, Fleisch zu essen?
Weil es eine freie Entscheidung ist. Menschen, die kein Fleisch essen, werden als "Vegetarier" bezeichnet und müssen sich rechtfertigen. Derjenige, der Fleisch isst, hat jedoch keinen Namen und muss sich auch nicht rechtfertigen. Vielen Menschen ist nicht einmal bewusst, dass sie eine freie Entscheidung treffen, wenn sie Fleisch essen.
Kommen wir zum zweiten "N", dem Natur-Argument.
Leute, die sagen, Fleisch essen sei natürlich, betrachten die Evolution des Menschen sehr einseitig und verschweigen, dass sich unsere nahen Verwandten aus dem Tierreich zum Beispiel hauptsächlich vegetarisch ernähren. Zudem gibt es auch andere menschliche Praktiken, die mindestens genauso "alt" und dementsprechend "natürlich" sind wie der Fleischkonsum: Kindsmord, Mord, Vergewaltigung und Kannibalismus. Da bemühen wir auch nicht die Geschichte, um dies zu rechtfertigen.
Und warum soll es nicht notwendig sein, Fleisch zu essen?
Es gibt da diesen Protein-Mythos, also das Argument, dass der Mensch auf tierische Proteine angewiesen ist, vor allem zur Kraftentwicklung. Dabei ist der stärkste Mann Deutschlands zum Beispiel ein bekennender Veganer. Es gibt auch in der Forschung immer stärkere Hinweise darauf, dass eine fleischlose Diät gesundheitliche Vorteile hat. Aber auch wenn man das nicht zur Kenntnis nehmen will, so weiß man doch, dass es seit Jahrtausenden Vegetarier gibt, die nicht nur gesund, sondern auch sehr lange leben.